Viele Taxifahrer setzten bereits seit längerem auf Hybridfahrzeuge, weil diese im Stadtverkehr deutlich niedrigere Betriebskosten mit sich bringen. Das US-Startup Uber geht in London nun aber noch einen Schritt weiter. Dort hat das Unternehmen zwanzig reine Elektroautos in die Flotte aufgenommen. Zum Einsatz kommt dabei das Modell Leaf des japanischen Unternehmens Nissan. Erstmals können Kunden damit über die Uber-App reine Elektrofahrzeuge buchen und so im Idealfall komplett emissionsfrei unterwegs sein. Zunächst allerdings handelt es sich noch um eine dreimonatige Testphase. Anschließend sollen die Ergebnisse durch die unabhängie Organisation „Energy Savings Trust“ evaluiert werden. Danach wird dann final über den Einsatz von reinen Elektroautos entschieden.


Via: Businessgreen
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London setzt im Kampf gegen die Luftverschmutzung auf strenge Grenzwerte

Bei Nissan zeigt man sich jedenfalls überzeugt davon, dass die Testphase erfolgreich verlaufen wird: „Wir sind zuversichtlich, dass die Testphase erfolgreich verlaufen wird und das Uber zu den zahlreichen Taxiunternehmen und privaten Fahrtvermittlern in Großbritannien gehören wird, die die finanziellen und umwelttechnischen Vorteile der marktführenden Elektroauotos von Nissan erkennen“, erklärte Gareth Dunsmore, der bei dem japanischen Unternehmen für die Elektrofahrzeuge zuständig ist. London wurde dabei als Teststandort nicht zufällig ausgewählt. Denn die Stadt leidet unter einer zunehmenden Luftverschmutzung und hat daher Autos mit hohe Abgaswerten den Kampf angesagt. Elektrofahrzeuge hingegen dürften auch zukünftig in der Innenstadt Willkommen sein.

Die meisten Uber-Fahrten in London werden mit Hybrid-Fahrzeugen absolviert

„Wir sind entschlossen, neue Technologien zu nutzen, um dabei zu helfen, die Problematik der Luftverschmutzung in London und in ganz Großbritannien zu bekämpfen“, erläuterte Jo Bertram, Großbritannienchef von Uber, die Hintergründe der Testphase. Schon heute werden rund sechzig Prozent der Uber-Fahrten in London von Hybridautos durchgeführt. Diese haben dabei den Vorteil, dass sie keine eigene Elektroladestation benötigen. Uber und Nissan wollen in der nun gestarteten dreimonatigen Testphase unter anderem herausfinden, ob das Netz an Ladestationen in London eng genug ist. Nissan hatte zuletzt immerhin prognostiziert, dass die Zahl der Elektroladestationen bald die der klassischen Tanksäulen übertreffen wird.


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