Das US-Startup Uber ist in Deutschland vor allem für seinen umstrittenen Taxidienst bekannt. Tatsächlich ist das Unternehmen aber nicht nur in der Personenbeförderung aktiv, sondern hat inzwischen auch eine ganze Reihe von Lieferservicen im Angebot. Dabei stellt Uber Fahrer zur Verfügung, die dann bestellte Produkte ausliefern. Der Technikblog „Techcrunch“ hat nun Schulungsunterlagen veröffentlicht, die belegen, dass auch zahlreiche Luxusmarken Interesse an einer Zusammenarbeit mit Uber haben. Kunden müssten dann gar nicht mehr in den Laden kommen, sondern könnten online bestellen und bekämen das gewünschte Produkt innerhalb kürzester Zeit nach Hause geliefert.


Uber Luxus

Bekannte Marken zeigen Interesse

Nach Angaben von TechCrunch sollen unter anderem so bekannte Namen wie Hugo Boss, Louis Vuitton und Tiffany’s Interesse an einem Uber-Lieferdienst gezeigt haben. Noch gibt es zwar keine konkreten Vertragsabschlüsse, Uber hat aber bereits damit begonnen einige Fahrer entsprechend zu schulen und verschiedene Pilotprojekte unter dem Namen UberRUSH gestartet. Diese verliefen dem Vernehmen nach erfolgreich, auch wenn Uber selbst sich nur allgemein äußern wollte: „Zu experimentieren und neue kreative Wege zu finden, damit die Uber-App unseren Kunden und unseren Fahrern noch mehr Wert bietet, gehört zu unserer Unternehmenskultur bei Uber. Wir haben im letzten Jahr UberRUSH mit zahlreichen Partnerunternehmen getestet“, teilte das Unternehmen lediglich mit.


UberEat und UberFresh sind bereits aktiv

In den Vereinigten Staaten existieren zudem noch die Geschäftsfelder UberFresh – spezialisiert auf die Lieferung von frischen Lebensmitteln – und UberEat – eine Art zentrale Anlaufstelle für Essenslieferungen. Beide Services sind allerdings erst in einzelnen Städten aktiv und werden noch über separate Apps betrieben. Auf lange Sicht ist allerdings davon auszugehen, dass die erfolgreichen Lieferprojekte auch in die Uber-App integriert werden und Uber-Fahrer dann je nach Auftragslage verschiedene Aufgaben erledigen. Uber selbst würde dann dafür sorgen, dass die Fahrer eine möglichst effiziente Route fahren.

Quelle: TechCrunch

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