Das Unternehmen Ubi Interactive hat ein neues System vorgestellt, das mithilfe von Microsofts Bewegungssteuerung Kinect, nahezu die ganze Welt in einen Touchscreen verwandeln kann. Dazu nutzt man das Motion Tracking und die Tiefenwahrnehmung des Kinect Controllers sowie einen Projektor, der den Touchscreen auf diverse Flächen projizieren kann.


Ubi Interactive System verwandelt die Welt in einen Touchscreen
Ubi Interactive System verwandelt die Welt in einen Touchscreen

Die Interaktion der Nutzer wird durch Klopfen, Streichen oder Tippen auf den projizierten Touchscreen geschaffen. In einem Interview mit einem US-Blog stellte Anup Chathoth von Ubi Interactive die entwickelte Technologie genauer vor.


Video zur Idee von Ubi Interactive

Wände, Milchglasscheiben und weitere werden zu riesigen Touchscreens

Ubi Interactives System soll es unter anderem ermöglichen, mit Powerpoint Anwendungen, Spielen oder Webseiten zu interagieren, ohne das dazu Eingabegeräte wie kabellose Mäuse oder Ähnliches genutzt werden müssen. Das System erkennt ob und an welcher Stelle der Finger den projizierten Touchscreen berührt oder ob dieser nur über ihm schwebt. So würden beispielsweise ein herkömmlicher Projektor, eine Milchglasscheibe und die neue, von Ubi Interactive entwickelte Steuerung ausreichen, um in einem Konferenzsaal einen riesigen Touchscreen zu schaffen, der für diverse Anwendungen genutzt werden kann.

Zusätzliche Ebene für Anwendungssteuerung

Die Befehle, die an das neue System übergeben werden, sollen nahezu in Echtzeit auf dem projiziertem Touchscreen angezeigt werden. Interessant erscheint vor allem, dass das System zusätzlich die Tiefe, also den Abstand zwischen Finger und Projektionsfläche wahrnehmen kann. Über die zusätzliche Dimension ließen sich sicherlich viele weitere Steuerungsfunktionen für Programme oder Multimedia realisieren. Gerade für 3D Anwendungen wäre dieser Art Steuerung interessant. Bei Markteinführung dieses System würde mit gut 400,- Euro (rund 500 US-Dollar) für die Software zu rechnen sein. Die Idee scheint nicht einzigartig aber doch besonders gut umgesetzt.

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