Hausboote sollen den Komfort einer Ferienwohnung mit dem Flair einer Bootstour verbinden. Doch auch die schönste Reise endet dabei früher oder später im Hafen – weil etwa neuer Treibstoff oder neues Frischwasser benötigt wird. Wer allerdings für längere Zeit auf dem Wasser verbleiben möchte, kann zukünftig auf die neueste Entwicklung des Schiffsbauers Jet Capsule zurückgreifen. Die schwimmende Insel in der Form eines Ufos fährt mit selbst produzierter Energie über die Weltmeere, bereitet dabei Regen- und Meerwasser auf und bietet ausreichend Platz, um eigene Lebensmittel anzubauen. Theoretisch könnte man auf dem schwimmenden Ufo also sogar eine biblische Sintflut überleben – für Tiere hingegen ist auf der modernen Arche nur wenig Platz.


Copyright: Jet Capsule
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Innen stehen rund dreißig Quadratmeter zur Verfügung

Besonders schnell ist man mit der schwimmenden Insel zudem nicht unterwegs: Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 4,5 Stundenkilometern. Dafür kann gleich auf drei verschiedene Arten saubere Energie erzeugt werden. Mit Solarpanels, einer Windturbine oder mit Hilfe der Strömung des Wassers. Benötigt wird diese Energie dann nicht nur für den Antrieb, sondern auch für den Betrieb der Räumlichkeiten. Oberhalb der Wasseroberfläche befinden sich dabei auf rund zwanzig Quadratmetern der Speise- und Aufenthaltsraum. Unterhalb des Wassers stehen zudem zehn Quadratmeter für den Waschraum und die Schlafkoje zur Verfügung. Der um die Wohnkapsel verlaufende Ring sorgt zudem nicht nur für Stabilität, sondern kann auch dem Gemüseanbau dienen.

Eine autarke Insel soll schon für 200.000 Dollar erhältlich sein

Bisher existiert die mobile und autarke Insel allerdings nur auf dem Papier. Die italienischen Entwickler sind allerdings bereits auf der Suche nach Investoren, die den Bau eines Prototypen ermöglichen sollen. Dieser soll noch rund 800.000 Dollar kosten. Später in der Serienproduktion hofft das Unternehmen dann aber, eine Ufo-Insel bereits für etwa 200.000 Dollar anbieten zu können. Dies wäre dann sogar günstiger als viele Hausboote – die allerdings in der Regel mehr Platz bieten. Ob zum Steuern der Insel ein Bootsführerschein benötigt wird, ist noch unklar.


Via: Jet Capsule

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