Das schwedische Elektroauto Unit One befindet sich aktuell noch in der Testphase. Ein Video einer solchen Fahrt wurde vor einigen Wochen veröffentlicht. Das Interesse der potentiellen Kunden ist aber schon jetzt gewaltig. Bereits im Juli lagen Vorbestellungen mit einem Gesamtwert von 50 Millionen Euro vor. Das Interesse beschränkt sich aber keineswegs nur auf Europa. So gab das Startup bereits vor einiger Zeit bekannt, dass es auch eine Version des Elektroflitzers für den indischen Markt geben wird. Nun wurde bekannt: Im australischen Adelaide soll ein weiteres Werk entstehen, um Kunden in Down Under beliefern zu können. Damit wäre der Uniti One schon auf mindestens drei Kontinenten erhältlich.


Foto: Uniti

Das autonome Fahren spielt eine wichtige Rolle

Interessant daran ist vor allem die Begründung, weshalb sich das Startup gerade für Adelaide entschieden hat. Unternehmensangaben zufolge geschah dies, weil die Stadtverwaltung dort bereits Vorkehrungen trifft, um autonomes Fahren auf dem Level 4 und 5 zu ermöglichen. Denn auch der Uniti One soll über die notwendigen Technologien verfügen, um ohne menschlichen Fahrer aus zu kommen. Zu Beginn wird die entsprechende Hardware aber noch nicht vollständig zum Einsatz kommen. Dennoch will das Startup offensichtlich zwei große Trends der Automobilindustrie miteinander vereinen: Den Elektroantrieb und das autonome Fahren. Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgt auch Elon Musk bei Tesla. In Australien wird der Uniti One rund 12.300 Euro kosten. Damit ist er etwas günstiger als in Europa, wo die Basisversion für 14.900 Euro verkauft wird.

E.on kooperiert mit Uniti One in Schweden

Uniti setzt zudem auch auf die Zusammenarbeit mit deutschen Firmen. So hat Siemens Fertigungsanlagen installiert, mit denen die Produktion weitgehend automatisiert werden soll. Eine interessante Kooperation gibt es zudem mit dem Energiekonzern E.on. Wer sich in Schweden einen Uniti One zulegt, erhält anschließend fünf Jahre lang kostenlosen Solarstrom, um zuhause das Auto nachhaltig und sauber mit Energie zu versorgen. Die Zusammenarbeit mit E.on ist kein Zufall. Der deutsche Energieversorger experimentiert in Schweden viel im Bereich der Nachhaltigkeit. So wird in Malmö ein ganzer Stadtteil entwickelt, in dem neue Ansätze aus diesem Bereich ausprobiert werden können. Ob eine Zusammenarbeit zwischen E.on und Uniti auch in Deutschland geplant ist, ist bisher nicht bekannt.


Via: The Driven

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.