Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt verändert. In der Wirtschaft ist ein neues Zeitalter angebrochen, das tiefgreifende Auswirkungen auf Unternehmensstrukturen hatte. In den meisten Branchen haben die Möglichkeiten der Digitalisierung zu einem grundlegenden Umdenken und einer Neubewertung von Arbeitsprozessen geführt. Die technologischen Möglichkeiten sind größer und vielfältiger geworden und die Welt damit automatisch kleiner.


Unternehmen, die sich zukunftsorientiert am Markt platzieren und sich vielleicht auch als Global Player einen Namen machen möchten, kommen an den Veränderungen der Globalisierung nicht mehr vorbei. Arbeitsprozesse und unternehmensinterne Abläufe müssen ebenso optimiert und angepasst werden wie Marketingstrategien. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen kann dies tiefgreifende Veränderungen mit sich bringen, die sich nicht immer ganz einfach umsetzen lassen. Trotzdem spricht Peter Altmaier vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie davon, dass „die Digitalisierung auch für Mittelständler eine Pflichtaufgabe“ sei, und das „quer durch sämtliche Branchen und Sektoren.“


Damit sehen sich Unternehmen in der modernen Wirtschaft einer großen Aufgabe gegenüber. Sie werden zumindest einen Teil ihrer Arbeitsprozesse digitalisieren müssen, um auch langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Potenzial, das digitalisierte Prozesse bergen, ist allerdings auch und gerade für kleine und mittelständische Unternehmen enorm und kann große Wettbewerbsvorteile mit sich bringen, wenn es sinnvoll ausgeschöpft wird.

 

Arbeitsabläufe digitalisieren mit Etikettiermaschine und Co.

Die Digitalisierung hat inzwischen sämtliche Branchen und Wirtschaftsbereiche erreicht. Es gibt zahlreiche breit angelegte und damit branchenübergreifende, aber auch sehr spezifische Lösungen, die ganze Systeme oder einzelne Arbeitsabläufe automatisieren können.

Ein leicht zu implementierender und gleichzeitig werbewirksamer erster Schritt im Bereich der Digitalisierung ist der Einsatz einer Etikettiermaschine zur Prozessoptimierung. Produktinformationen haben heute einen hohen Stellenwert. Dem Wunsch des Kunden nach detaillierten Informationen über angebotene Produkte und Dienstleistungen hat der Gesetzgeber durch klare Vorgaben Rechnung getragen. Vor allem im Bereich von Lebensmitteln und Kosmetika wurden strenge Richtlinien für die Auszeichnung von Produkten erlassen. Bei der Verbraucherzentrale können sich Hersteller und Verbraucher darüber informieren, welche Informationen auf Produktverpackungen nicht fehlen dürfen und welchen Vorgaben Bezeichnungen und Angaben entsprechen müssen.

Unternehmen, die im produzierenden Gewerbe tätig sind, sehen sich damit einer großen Verpflichtung gegenüber, die sich gravierend auf die täglichen Arbeitsabläufe auswirken können. Moderne Etikettiertechnik ermöglicht eine Automatisierung sämtlicher Arbeitsabläufe, die mit der Auszeichnung von Produkten zu tun haben. Vom Palettenetikettierer bis zum Cellophanbeutel-Etikettierer ist eine große Vielfalt an Prozessoptimierungen auf dem Markt, die sich individuell auf Betriebsgröße, Branche und individuelle Ansprüche ausrichten lassen.

Voll automatische Etikettiermaschinen erstellen qualitativ hochwertige Etiketten, die sich neben gesetzlich vorgeschriebenen Produktinformationen auch mit werbewirksamen Details wie dem Unternehmenslogo oder einem Werbeslogan ausstatten lassen. Unternehmen erzeugen so wertvolle Synergien zwischen einzelnen Arbeitsbereichen und können vorhandene Ressourcen bestmöglich ausschöpfen. Auch Änderungen können durch moderne Etikettiermaschinen übernommen werden, ohne die laufenden Prozesse zu stark zu beeinträchtigen.

Etikettiermaschinen sind nur ein konkretes Beispiel für die umfangreichen Möglichkeiten der Digitalisierung. Moderne Warenwirtschaftssysteme (ERP) und Lösungen für das Produktionsmanagement (Manufacturing Execution Systems MES) erobern branchenübergreifend breite Teile des Wirtschaftssektors und konnten auch viele kleine und mittelständische Betriebe davon überzeugen, ihre Prozesse teilweise oder sogar ganzheitlich durch digitalisierte Arbeitsabläufe zu optimieren.

Der wichtigste erste Schritt besteht darin, dass Unternehmen das individuelle Potenzial erkennen, das die Digitalisierung einzelner oder übergreifender Arbeitsprozesse birgt und durch gezielte Analysen die Möglichkeiten zu ermitteln, mit deren Hilfe sie dieses Potenzial bestmöglich ausschöpfen können.

So viel Potenzial bieten digitalisierte Arbeitsprozesse

Digitalisierung birgt für Unternehmen jeder Branche großes Potenzial. Soweit die Theorie, aber wie macht sich dieses Potenzial im Arbeitsalltag konkret bemerkbar?

  • Bessere Vernetzung einzelner Arbeitsbereiche

Der erste Aspekt ist ebenso simpel wie effektiv. Durch automatisierte Prozesse vor allem im kommunikativen Bereich können einzelne Arbeitsbereiche schneller und besser miteinander vernetzt werden. E-Mail-Dienste, automatisierte Mitteilungen, Infoblätter und Mailings, automatischer Datenabgleich über die Grenzen von Arbeitsbereichen, hierarchischen Ebenen und Projektgruppen hinweg und ununterbrochene Informationsdienste können viele Lücken in Unternehmen schließen, die verhindern, dass das volle Potenzial ausgeschöpft werden kann.

  • Flexible Arbeitsmodelle lassen alle profitieren

Die Digitalisierung von Unternehmen ist häufig auch eng verknüpft von einer tiefgreifenden Veränderung vorhandener Arbeitsmodelle. Die digitalen Möglichkeiten schaffen Raum für mehr Flexibilität auf allen Seiten. Neue Arbeitszeiten- und Arbeitsplatzmodelle schaffen Synergien und können Unternehmen dabei helfen, ihr Potenzial besser auszuschöpfen.

Darüber hinaus sind flexible Arbeitsmodelle häufig der Schlüssel zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit und damit zu einer deutlich erhöhten Produktivität. Ganz nebenbei wird das Unternehmen dadurch auf dem Arbeitsmarkt attraktiver und kann qualifizierte Mitarbeiter und damit wertvolles Know-How für sich gewinnen.

  • Mitarbeiter, Arbeitskraft und Fachwissen werden mobil

Automatisierte Prozesse bringen nicht nur Flexibilität, sondern auch Mobilität mit sich. Eine optimale Vernetzung von Arbeitsbereichen, Projektgruppen und Wissenspools sorgt dafür, dass Mitarbeiter ihre Arbeitskraft und ihr Fachwissen immer dort einsetzen können, wo es gerade besonders dringend gebraucht wird. So lässt sich das vorhandene Potenzial besser ausschöpfen. Sind Arbeitsprozesse automatisiert, lässt sich auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter leichter und schneller umsetzen. Gleiches gilt für die Entwicklung neuer Arbeitsbereiche und Projektgruppen. Automatisierte Prozesse halten Arbeitskraft und Fachwissen mobil und machen sie dadurch zu seinem ständig und überall verfügbaren Mehrwert, den das Unternehmen täglich ausschöpfen kann.

 

Der Sprung fällt nicht immer leicht

Dass die Digitalisierung von Arbeitsprozessen für Unternehmen großes Potenzial birgt, ist kein Geheimnis. Trotzdem zeigen sich vor allem kleine und mittelständische Unternehmen häufig noch recht zurückhaltend, wenn es um die Implementierung neuer Arbeitsprozesse geht. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Ganz weit oben auf der Liste eher zögerlicher Entscheidungsträger stehen die teilweise hohen Investitionen, die mit ausgefeilten Digitalisierungsprozessen einhergehen. Die Anschaffung und Implementierung von digitalen Lösungen kostet zunächst einmal Geld. Bis sich die Ausgabe effektiv rechnet, können Monate oder sogar Jahre vergehen. Das Einsparungspotenzial ist dann zwar in aller Regel überzeugend, aber nicht jedes Unternehmen hat den Atem, um längere finanzielle Engpässe durchzustehen.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Notwendigkeit, alle betroffenen Arbeitsprozesse und auch die daran beteiligten Mitarbeiter an die neuen Abläufe zu gewöhnen. Eine tiefgreifende Umstrukturierung des Unternehmens kann erforderlich sein. Mitarbeiter müssen geschult und gegebenenfalls neu ausgebildet werden, um ihren Arbeitsplatz mit den neu implementierten Lösungen gestalten zu lernen. Dies kann erhebliche Kosten und zeitliche Ausfälle mit sich bringen, die nicht in jedem Unternehmen problemlos zu realisieren sind.

Viele Entscheidungsträger zeigen sich auch von dem großen Angebot an Systemlösungen überwältigt und scheuen eine Entscheidung aus Angst vor Fehlinvestitionen, die dem Unternehmen empfindlich schaden können. Der Aufwand an Zeit und Kosten muss in einem überzeugenden Verhältnis zum Potenzial stehen, damit Unternehmen den Schritt in einen digitalisierten Arbeitsalltag selbstbewusst wagen können.

 

Digitalisierte Prozesse müssen mitwachsen

Ein wichtiger Aspekt, der Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung mehr Sicherheit bieten kann, ist das Mitwachsen von automatisierten Prozessen. Bislang sind vor allem auf dem deutschen Markt noch viele Systemlösungen erhältlich, die auf sehr spezifische Arbeitsprozesse ausgerichtet und damit eher statisch sind. Die Vorteile, die ein Unternehmen daraus ziehen kann, sind deshalb häufig nur von kurzer Dauer und rechtfertigen längst nicht immer den enormen Zeit- und Kostenaufwand, der mit einer Implementierung einhergeht.

Deutschland wird deshalb in Zukunft vor allem den Fokus auf mitwachsende Digitalisierungsprozesse legen müssen, um weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben und auch die eigenen Unternehmen und die deutsche Wirtschaft nachhaltig unterstützen zu können. Vor allem für das produzierende Gewerbe sollten Lösungen entwickelt werden, die automatisierte Prozesse lückenlos und fehlerfrei mit manuellen Abläufen verknüpfen können. Bislang gibt es noch einige unausgereifte Übergänge im Bereich der maschinellen Fertigung, die automatisierte Prozesse sehr fehleranfällig machen und ihr Potenzial damit deutlich einschränken.

Zukunftsweisende Digitalisierungslösungen müssen in der Lage sein, sich wachsenden und sich entwickelnden Arbeitsprozessen flexibel anzupassen und gleichzeitig das Know-How von Mitarbeitern zu einem echten Mehrwert für den gesamten Prozess umzuwandeln. Nur so wird es möglich sein, selbst komplexeste Prozesse langfristig zu automatisieren, ohne Potenzial zu verschenken. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sind auf Lösungen angewiesen, die schnelle Erfolge ohne wirtschaftliche Rückschläge garantieren und die es ihnen so ermöglichen, den Schritt in die digitalisierte Arbeitswelt risikolos zu wagen.

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