Im Rahmen der Jahrestagung des Verbands der US-Army in Washington wurden jetzt unter anderem die Ergebnisse eines Wettbewerbs erläutert, der Software Entwickler dazu aufgefordert hatte militärische Anwendungen für zivile Produkte wie iPad, iPhone und Android-Betriebssysteme zu entwickeln. Diesen Wettbewerb sahen viele Software Entwickler als Chance, einen Fuß in den Markt für Militärzubehör zu bekommen. Das nebenstehende Bild zeigt eine Karte auf einem Apple iPad die mittels einer von Textron Systems entwickelten App erstellt wurde. Dank GPS und weiteren Features, die in den zivilen Geräten integriert sind, lassen sich mit diesen Apps Karten erstellen und verbreiten, in denen die Standorte des Feindes und der eigenen Einheiten markiert sind. Zudem können diese Karten zur Auswertung an den Kommandostand gesendet werden, um entsprechende Ergebnisse aus Ihnen zu gewinnen. Entwickelt wurde dieses System von zwei Tochtergesellschaften des Unternehmens Textron.


Augmented Reality ein Teil der Zukunft

Ein weiteres System, das hier vorgestellt wurde, ist ein Augmented Reality System. Dieses System soll mittels einer Handheld Kamera ein Bild dessen wiedergeben, was der Soldat vor sich finden wird. Allerdings sollen in diesem Bild direkt die Stellungen der eigenen Leute und die des Feindes markiert sein. So können sich Soldaten, ohne einen „großen Computer“ nutzen zu müssen, ein Bild über die Situation an einem Ort verschaffen. Dieses System erinnert ein wenig an Facebook Places, mit dem man den Standort seiner Freunde ausmachen kann.

Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig auch zivile Produkte zu nehmen sind. In den Gadgets dieser Welt liegt oft ein größerer Nutzen, als der für den sie eigentlich entwickelt wurden. So werden Smartphones und die dazugehörigen Apps auch für medizinische Zwecke genutzt. Dies zeigt der Bericht über die Entwicklung der Smartphone App, die als Lebensretter für Epilepsie Patienten fungieren kann.

Quelle und Bild: wired

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