Die Zahl ist erschreckend hoch: Im Jahr 2010 kam es bei einem von 25 Patienten in US-Krankenhäusern zu einer Infektion, die erst innerhalb des Krankenhauses übertragen wurde. Bei weitem nicht alle davon führen zu größeren Komplikationen. Viele lassen sich auch recht einfach behandeln. Aber gerade in einer sensiblen Umgebung wie einer Krankenstation, kann die Ausbreitung von Keimen und Infektionen auch fatal enden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO weist daher seit langem auf die Bedeutung des Händewaschens hin. Nur wenn Ärzte, Pfleger und Klinikpersonal regelmäßig die Hände desinfizieren, kann eine solche Ausbreitung kontrolliert werden.


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MedSense Clear-System via MedSense-Broschüre

In der Hektik des Klinikalltags allerdings wird diese wichtige Maßnahme nicht immer befolgt. Teilweise, weil in Notfällen sofort reagiert werden muss und keine Zeit zum Desinfizieren bleibt. Oftmals aber auch aus Vergesslichkeit. Das von zwei ehemaligen MIT-Forschern gegründete Startup „New General Sensing“ setzt nun auf eine technische Lösung, um die Desinfizierung der Hände zu überwachen und Mitarbeiter gegebenenfalls daran zu erinnern.

Intelligente Dienstmarke überwacht Reinigung

Dazu tragen die Angestellten eine Art intelligente Dienstmarke an der Brust. Diese verbindet sich beispielsweise mit einem an den Desinfektionssprühern angebrachten Sensor und kann so erkennen, wann die Angestellten sich die Hände reinigen. Die intelligente Dienstmarke ist zudem mit einem zentralen Server verbunden, auf dem die entsprechenden Daten akkumuliert gesammelt werden. So ergibt sich für den zuständigen Hygiene-Arzt beispielsweise ein Gesamtbild, wie oft und wie regelmäßig die Mitarbeiter insgesamt die Hände desinfizieren.


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Vibration sorgt für Erinnerung

Gleichzeitig sind auch die Betten der Patienten mit Sensoren ausgestattet. Nähert sich nun ein Angestellter einem Patientenbett, ohne sich zuvor die Hände gewaschen zu haben, fängt die von „New General Sensing“ entwickelte Dienstmarke an zu vibrieren und erinnert den Mitarbeiter daran, zunächst die Hände zu desinfizieren. Im Idealfall kann so die Übertragung von Keimen in letzter Sekunde verhindert werden.
Quelle: Newsoffice; MedSense

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