„The Alternative“ taufte das in Kalifornien ansässige US-Unternehmen Alternative Ballistics den neuen Waffen-Airbag, der künftig Leben retten soll. Statt einen tödlichen Schuss abzusetzen, ermöglicht der Waffenairbag einen schmerzhaften aber nicht tödlich endende Warnschuss. Die Polizei des Ferguson Police Department gab bekannt, den Waffenairbag seit Anfang des Monats bereits zu testen. In einem Videoclip wird die Funktionsweise des Tischtennisball-großen Geschosses näher erläutert.


Airbag schwächt Kugel um 80 Prozent ab

Durch den speziellen Aufsatz auf der Schusswaffe wird die erste Kugel in einer runden Kammer aufgefangen und der Schuss um  80 Prozent abschwächt , sodass das Projektil nicht in den menschlichen Körper eindringen kann. Die Erfinder vergleichen die restliche Kraft jedoch damit „wie wenn ein Baseball-Spieler einen Schlag mit einem Hammer auf den Brustkorb des  Gegenüber abgibt“. Die Wucht ist also dennoch nicht ohne. Im Ernstfall kann der Waffen-Airbag jedoch Menschenleben retten und als Warnschuss einen ziemlich aussagekräftigen Effekt erzielen. Die Entwicklung resultiert aus dem dramatischen Vorfall im August letzten Jahres, als ein junger Afroamerikaner in Missouri von einem Polizisten erschossen wurde. Derartige Notwehrsituationen sollen in Zukunft, dank des Waffen-Airbags, nicht gleich mit einem Todesfall enden. Kritische Stimmen behaupten allerdings, dass der Vorgang im Ernstfall zu viel Zeit beansprucht.


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