Der Konkurrenzkampf auf dem Taxi-Markt wird immer härter. Vorreiter dieser Entwicklung sind die Vereinigten Staaten. Es dauert allerdings in der Regel nicht lange, bis sich die dort entwickelten Methoden auch nach Europa ausbreiten. Von daher lohnt es sich durchaus, den amerikanischen Taxi-Markt im Auge zu behalten. Für den diesjährigen Silvester-Abend hat sich die Taxi-App Flywheel nun eine besondere Aktion einfallen lassen: In vier Städten an der Westküste werden Taxifahrten zum Festpreis von zehn Dollar angeboten.


Flywheel

Festpreis statt Preiserhöhung

Das Unternehmen betreibt dabei keine eigenen Fahrdienstleistungen, sondern vermittelt lediglich per Smartphone-App Taxis. Mit der Silvester-Aktion soll nun anscheinend auf eine Schwachstelle der Preisgestaltung bei Uber reagiert werden. Dort nämlich werden die Fahrpreise mit einem bestimmten Wert gehebelt, sobald eine große Nachfrage besteht. Dies dürfte an Silvester in jedem Fall geschehen: Uber rechnet mit bis zu zwei Millionen Fahrten. Auf diese Weise kann die vermeintlich günstige Fahrt aber sehr schnell recht teuer werden.


Flywheel also geht nun zunächst genau den umgekehrten Weg. Gerade in Momenten in denen eine extrem hohe Nachfrage besteht, werden die Kunden mit einem Aktionsangebot geködert. Immer mit der Hoffnung im Hinterkopf, dass die Leute dann auch beim nächsten regulären Taxi-Ruf die Flywheel App nutzen. Dabei gibt es aber natürlich auch Grenzen: Fahrten die auf dem Taxameter mehr als 50 Dollar kosten, sind von der Aktion ausgenommen.

Neue Preisstruktur denkbar

Dennoch ist die grundsätzliche Idee der Flywheel-Manager sicherlich interessant. Bisher galt bei Taxifahrten immer die Devise, dass sich der Fahrpreis aus der zurückgelegten Strecke ergibt. Theoretisch wäre aber auch ein Zahlungssystem ähnlich wie im öffentlichen Nahverkehr denkbar. Sprich: Festpreise für bestimmte Zonen der Stadt, die dann auch für den Kunden einfacher zu kalkulieren wären.

Quelle: The Verge

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2 Kommentare

  1. Katharina

    18. Dezember 2018 at 12:33

    Dass man Sylvester tatsächlich „Silvester“ schreibt sollte euch eigentlich klar sein. Sorry, aber dadurch ist das Ansehen eurer Seite bei mir drastisch gesunken!

  2. Alexander Trisko

    18. Dezember 2018 at 17:03

    Ich habe den Fehler korrigiert, vielen Dank für den Hinweis. Allerdings sollte dir doch hoffentlich ebenso klar sein, dass man Nebensätze in der Regel (und in diesem Fall zwingend) mit einem Komma vom Hauptsatz trennt. Aber keine Sorge, dein Ansehen als unsere Leserin bleibt von diesem Fehlerchen unberührt.

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