Tesla scheint so langsam die Probleme bei der Produktion des neuen Mittelklassewagens in den Griff zu kriegen. Zumindest ist die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge in den letzten Monaten konstant angestiegen. Allerdings profitiert davon nur ein Teil der Kunden. Denn zum einen werden die Autos bisher nur in den Vereinigten Staaten verkauft. Und zum anderen wird aktuell nur die teure Performance-Variante an Kunden übergeben. Wer hingegen die Basisversion bestellt hat, muss sich noch in Geduld üben. Währenddessen arbeiten die Ingenieure des Konzerns fleißig daran, das Auto weiter zu verbessern. So soll die Performance-Variante bald einen sogenannten „Track-Mode“ erhalten. Dabei handelt es sich um eine Fahreinstellung für besonders anspruchsvolle Strecken. Teilweise wird bei anderen Herstellern auch von einem Rennmodus gesprochen.


Aktuell ist der Tesla Model 3 noch ohne „Track-Mode“ auf den Straßen unterwegs.Foto: Elon Musk

Der neue Tesla soll das leistungsstärkste Fahrzeug seiner Klasse werden

Tesla legt in diesem Zusammenhang aber auf einen Unterschied wert: Während bei vielen Herstellern im Spezialmodus schlicht bestimmte Assistenzsysteme – etwa die Traktionskontrolle – ausgeschaltet werden, sollen beim Model 3 sogar neue Features hinzukommen. Das Ziel der Anstrengungen ist es, die Einstellungen so zu optimieren, dass das Auto so schnell wie möglich gefahren werden kann, ohne dass der Fahrkomfort zu stark abnimmt. Durch den neuen Modus sollen zudem Fahrmanöver ermöglicht werden, die bisher von den digitalen Assistenten unterbunden werden – beispielsweise das bekannte driften um die Kurve. Voll implementiert, soll der „Track-Mode“ den Tesla Model 3 zu einem der leistungsfähigsten Autos seiner Klasse machen. Mit allen Ausstattungsoptionen und Zusatzfeatures ist der Wagen allerdings auch deutlich teurer als ein klassisches Mittelklasse-Fahrzeug.

Die Installation erfolgt über ein einfaches Software-Update

Wie eine besonders spektakuläre Fahrt mit den neuen Einstellungen aussehen kann, hat Tesla zudem in einem kleinen Video gezeigt. Darin ist zu sehen, wie ein Tesla Model 3 im US-Bundesstaat Alaska unterwegs ist und problemlos über den dort liegenden Schnee driftet. Bisher ist allerdings noch nicht bekannt, wann der neue Modus auch bei den Endkunden implementiert werden soll. Wer seinen neuen Tesla bereits bekommen hat, muss sich aber keine Sorgen machen. Der neue Modus kann einfach per Software-Update installiert werden. Dafür ist nicht einmal der Besuch in einer Werkstatt notwendig. Die neuesten Investoren bei Tesla dürften allerdings wenig Interesse an Fahrten im Schnee haben: Es handelt sich um den Staatsfonds von Saudi-Arabien, der mehr als eine Milliarde Dollar in Aktien des Unternehmens investierte.


Via: Electrek

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping
Tags

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.