Ein Team von Informatikern an der University of Utah hat jetzt eine Software entwickelt, mit der es möglich ist, hochauflösende Bilder in wenigen Sekunden bearbeiten zu können. Vormals dauerte es zum Teil Stunden bis Bilder mit Gigapixel Auflösungen bearbeitet waren. Die neue Software arbeitet mit einem Vorschaubild, welches in den Arbeitsspeicher des Computers geladen wird. Dieses ist ein separat gespeichertes Abbild des Originalbildes. Im Bearbeiten Fenster der Software lässt sich dieses Bild nun bearbeiten. Dieses erspart in Verhältnis zur älteren Methode schon enorm Zeit. Die als VISUS (Visualization Streams for Ultimate Scalability) bezeichnete Software arbeitet mit einem besonders ausgeklügeltem Algorithmus, der es erlaubt das Abbild des Originalbildes so bearbeiten zu können, wie man es wünscht. Die Ergebnisse aus der Bildbearbeitung lassen sich beispielsweise im Anschluss in hoher Qualität, zum Teil sogar gratis, über einen online Fotodienst auf Papier bannen.


Auch leistungsschwächere Computer können mit der Software hochauflösende Bilder bearbeiten

So können auch nicht ganz so leistungsfähige Computer genutzt werden, um die Bildbearbeitung an hochauflösenden Bildern auszuführen. Der Professor für Computerwissenschaften Valerio Pascucci an der University of Utah, vergleicht das Prinzip der Software mit einer Umfrage. Bei dieser befragt man nur einige Leute, aus den Antworten erhält man Ergebnisse, als ob man sie alle befragt hätte. Gerade Digitalkameras oder gescannte Fotos verwenden oft enorme Auflösungen. Mit der VISUS Software sollen selbst diese Bilder, von Künstlern, Bildredakteuren, Ingenieuren und Ärzten oder allen denen die bereits einmal ein Bild bearbeitet haben, bei dem eine Zeitspanne von 20 Tassen Kaffee vergangen ist, schnell und effektiv bearbeitet werden können.

Bildbearbeitung sogar mit Smartphones oder Tablet-PCs möglich

Die Forscher an der University of Utah sagen, da die Größe des Vorschaubildes statisch einstellbar ist, könne man sogar mit Smartphones oder Tablett PCs, Bilder mit einer mehrere Gigapixel hohen Auflösung editieren. Sicherlich erreichen das Apple iPhone mit dem 6-fach Zoom und andere Smartphones mit Kamera Funktion nicht diese Auflösungen, aber auf ihnen gespeicherte hochauflösende Bilder ließen sich schnell und effektiv bearbeiten. So steht für die Zukunft ein schnelles Bildbearbeiten, auch auf langsamen PCs und Smartphones zu erwarten.

Quelle: gizmag

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