Das Ziel von Volkswagens aktueller Elektro-Offensive ist klar: Elektromobilität soll nicht nur attraktiv, sondern auch halbwegs bezahlbar werden. Deshalb kommt mit dem Start des neuen ID.3 auch eine passende Wallbox auf den Markt, mit denen Kunden ihr E-Auto künftig zuhause laden können: Der ID.Charger. Mit einer Ladeleistung von bis zu 11 kW lädt die Box fast so schnell wie gewöhnliche Haushaltssteckdosen. Der ID.Charger hat einen Einstiegspreis von knapp 400 Euro und soll das Laden am heimischen Stellplatz praktikabel und erschwinglich machen.


Bild: Volkswagen AG

Drei Modelle bringen vor allem digitale Features

Unterm Strich wird es drei Versionen des ID.Charger geben. Der Unterschied liegt dabei nicht in der Ladeleistung, sondern in den digitalen Features der Box.

Der ID.Charger ist die Grundversion von Volkswagens Wallbox und soll 399 Euro kosten. Dafür bekommt der Kunde eine einfach zu bedienende Box mit einem fest angeschlossenen Typ-2-Ladekabel und einer Ladeleistung von bis zu 11 kW. Die Wallbox kommt in einem modernen Design und verfügt über einen integrierten DC-Fehlerstromschutz.


Der ID.Charger Connect macht das Laden hingegen zu einem digitalen Erlebnis. Per W-LAN oder LAN kann die Box ins Heimnetz eingebunden werden, sodass Kunden die Nutzung und Ladevorgänge der Boxen im Blick haben und via App steuern können. Außerdem wird eine Fernwartung sowie Zugangskontrolle per Ladekarte möglich sein. Für den ID-Charger Connect werden mindestens 599 Euro fällig.

Das Topmodell ist schließlich der ID.Charger Pro. Neben den digitalen Features und einem serienmäßigen LTE-Modul kommt die Box mit einem integrierten Stromzähler. So soll größtmögliche Transparenz geschaffen und eine bequeme Trennung verschiedener Nutzer ermöglicht werden. Der ID.Charger Pro soll ab 849 Euro kosten. Im Preis enthalten sind die Datenkosten für die LTE-Verbindung über die gesamte Lebensdauer der Wallbox.

Alle drei Versionen des Chargers sind ab Ende November erhältlich.

Ganzheitliches Elektro-Konzept

Mit den ID.Charger-Modellen will VW die E-Mobilität attraktiv machen. Und natürlich auch das eigene Geschäft ankurbeln, schließlich will der Konzern in den nächsten zehn Jahren beinahe 70 Stromer-Modelle auf den Markt bringen. Da ergibt es nur Sinn, dass VW auch bemüht ist, ein Ökosystem für das Laden zuhause anzubieten. Dazu gehört neben den Wallboxen auch zertifizierter Volkswagen Naturstrom als eigenen Ökostrom-Angebot. und mit dem Charging-Service We Charge soll ein europaweites Netz öffentlicher Ladestationen etabliert werden.

via VW

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3 Kommentare

  1. Olli

    12. September 2019 at 07:43

    Ich frage mich natürlich schon ein wenig, warum man dabei so hohe Kosten hat – selbst beim Basismodell. Ein kleiner Adapter für die Steckdose mit Schutz hätte es wohl auch getan. Sollte man das nicht wenigstens doppelt so schnell laden können?

  2. Der Frager

    12. September 2019 at 07:57

    @Olli VW muss schließlich die ganzen Anwaltskosten finanzieren 😀 Erst heute kam eine Meldung, dass Sie wohl auch bei Euro 6 schummeln (angeblich). Da kann man schon mal ein Stromkabel für 400 – 850 € verkaufen 😉

  3. Robin

    12. September 2019 at 08:26

    Zum einen bringt eine Haushaltssteckdose nur 2,3 kW, zum anderen ist 400 € schon echt wenig, Mercedes nimmt 800 €, bei Tesla geht’s ab 1000 € los. Und auch bei den „No Name“-Herstellern liegt VW noch mind. 90 € unter deren Preis.

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