Die Arbeit auf einem Auto der Müllabfuhr ist ein knochenharter Job. Die oftmals bis oben hin gefüllten und entsprechend schweren Tonnen müssen durch die Gegen bugsiert werden, während teilweise ein alles andere als angenehmer Duft herrscht. Wenn es dann auch noch regnet, macht dies die Arbeit doppelt schwer. Der Automobilkonzern Volvo hat daher ein Projekt angestoßen, bei dem Roboter entwickelt werden sollen, die im wahrsten Sinne des Wortes die Drecksarbeit übernehmen. Diese sammeln die Tonnen ein und sorgen für das Befüllen des Müllwagens. Der Fahrer des Müllwagens muss dann nur noch das Gefährt sicher durch die teilweise engen Straßen navigieren.


Schwedische Studenten entwickeln die Roboter

Das Projekt trägt den Namen ROAR („Robot-based Autonomous Refuse“) und möchte bereits im Juni 2016 ein erstes Fahrzeug entwickelt haben, auf dem testweise Roboter zum Einsatz kommen können. Volvo arbeitet dabei mit der Recycling-Firma Renova und drei Universitäten zusammen: Der Chalmers University of Technology, der Mälardalen University und der Penn State University. Zwischen den verschiedenen Institutionen gibt es dabei eine klare Arbeitsteilung. So entwickelt Renova den speziellen Müllwagen, während die Studenden der Mälardalen University die Müllroboter konzipieren und zusammenbauen. Die Experten der Penn State University wiederum arbeiten unter anderem an einem Kommunikationssystem zwischen dem menschlichen Fahrer und den fleißigen Robotern.


Das Projekt soll den Weg in die Zukunft weisen

Volvo möchte mit dem Projekt aber nicht nur ganz konkret die Arbeit der Müllmänner erleichtern, sondern auch Ideen für weitere Einsatzmöglichkeiten der Technik erhalten. „In der Volvo-Gruppe sehen wir eine Zukunft mit mehr Automation voraus. Dieses Projekt gibt uns die Möglichkeit die Vorstellungskraft zu erweitern und neue Konzepte zu testen, um Transportlösungen der Zukunft zu entwickeln“, erklärt Per-Lage Götvall, Projektleiter bei Volvo, die Hintergründe. Auch Hans Zackrisson von Renova ist sich sicher: „Dieses Projekt verdeutlicht die aufregenden Möglichkeiten der Zukunft“.

Via: Volvo Group

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1 Kommentar

  1. David Kummer

    21. September 2015 at 09:37

    Das Projekt wird für lange Zeit eins bleiben. Gerade hier sehe ich richtig große Schwirrikkeiten in der Umsetzung.
    Es ist aber wieder ein Grund über die Einführung eines „bedingungslosen Grundeinkommens“ nachzudenken.->Weniger Arbeit=mehr Belastung für Sozial und Steuersystem.

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