Sony hat diese Überraschung wirklich gut geheimgehalten: Das Publikum der CES mitsamt den Journalisten zeigte sich erstaunt, als Konzernchef Kenichiro Yoshida das erste hauseigene Elektroauto auf der Bühne vorfahren ließ. Eine neue Playstation oder eventuell auch innovatives Autozubehör wären vielleicht zu erwarten gewesen, aber Sony und Autos? Wir schauen uns den Wagen genauer an.


Der große Auftritt auf der CES in Las Vegas / Foto: Screenshot auf Youtube-Video s.u.

Auch Bosch und Continental waren beteiligt

Maximal 240 km/h soll er schaffen, der Vision-S von Sony, den Yoshida am 7. Januar in Las Vegas zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte. Die Entwicklung lief komplett hinter verschlossenen Türen ab, und obwohl einige weitere Firmen daran beteiligt waren, sickerte nichts darüber nach außen. Aus Deutschland hatten zum Beispiel Continental und Bosch ihre Finger im Spiel. Die Elektro-Plattform des Wagens lässt sich bei Bedarf in anderen Fahrzeugtypen verbauen, das könnten durchaus auch SUVs sein. 33 Sensoren befinden sich im und am Auto, darunter Kameras ebenso wie Lidar-Sensoren für die genaue Abstandsmessung und dreidimensionale Raumerfassung. Sämtliche Informationen fügen sich zu einem Gesamtlagebild zusammen, das ständig aktualisiert wird. Sony bezeichnet dieses System als »Sensorfusionstechnologie«.

Panorama-Displays und üppige Lautsprecher im Inneren

Über das Armaturenbrett ziehen sich Panorama-Displays, auch die Rückbank ist mit eigenen Bildschirmen ausgestattet. Jeder einzelne Sitz verfügt außerdem über eigene Lautsprecher, sodass die Mitfahrer bei eingeschalteter Musik förmlich von Klängen umgeben sind. Eine intelligente Software mit Telekommunikations- und Cloud-Funktion gehört zum Auto mit dazu, es soll eine ständige Weiterentwicklung stattfinden. Der dafür nötige Datenaustausch läuft über den neuen Mobilfunkstandard 5G.


So sah der große Auftritt aus

Der Wagen beschleunigt innerhalb von 4,8 Sekunden von 0 auf 100, die Akku-Reichweite ist leider unbekannt. Im Unklaren bleibt auch, wann und ob überhaupt der Vision-S auf den Markt gelangt. Kenichiro Yoshida redete nur 2 Minuten 10 Sekunden, dann verschwand er wieder und beantwortete keine Fragen.

Quelle: gruenderszene.de

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