In den USA sind sie bereits seit April auf dem Markt, Amazons Dash-Buttons zur Schnellbestellung von Haushaltsartikeln. Das Ordern von aktuell 18 verschiedenen Markenprodukten funktioniert seitdem in vielen amerikanischen Haushalten per Knopfdruck, ohne dafür auf die Amazon-Webseite surfen zu müssen. Kommt dieses System auch zu uns? Und: Wollen wir das wirklich?


 


Dash-Buttons mit Wi-Fi-Schnittpunkt für 5 Dollar

Jeder der kleinen Dach-Buttons kostet 4,99 USD, das Markenzeichen des zugehörigen Produktes prangt prominent auf der Oberfläche. Die Schnellorderknöpfe lassen sich an passender Stelle auf eine saubere Oberfläche kleben oder an einen Haken hängen. Wenn also im Lebensmittelregal mal wieder ein Loch klafft, wo eigentlich Krafts »Macaroni & Cheese« Fertignudeln stehen sollten, genügt ein Knopfdruck und der Nachschub ist unterwegs. Amazon sendet eine Nachricht zu Bestellbestätigung, bei einem Versehen bleibt also noch Luft zur Stornierung. Auch sonst hat der Online-Riese vorgesorgt, um Falschbestellungen von schusseligen Kunden auszuschließen: Wurde der Knopf einmal gedrückt, werden bis zu Lieferung keine weiteren Bestellungen angenommen, es sei denn, der Benutzer stellt seine App entsprechend ein.

Die Dash-Buttons von Amazon im Video

https://www.youtube.com/watch?v=NMacTuHPWFI

Extra-Service bisher nur für Prime-Kunden

Bislang dürfen sich nur amerikanische Prime-Kunden an diesen neuen Gimmicks erfreuen – die Fachwelt rätselt noch, ob sie nun nützlich oder eher völlig überflüssig sind. Ob und wann die Dash-Buttons auch den deutschen Markt erobern, steht offiziell noch nicht fest. Vorher können wir uns gut und gerne selbst die Frage stellen: Sieht so tatsächlich die Zukunft des Einkaufens aus?

Quelle: mashable.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.