Im Jahr 2014 wurde er als “bester Whisky der Welt” ausgezeichnet, und jetzt fliegt er ins Weltall: Die Rede ist von dem Single Malt der japanischen Brennerei Suntory. Die Brennerei will ihren Whisky und andere Spirituosen ins All schicken – genauer gesagt auf die ISS – um zu beobachten, wie sich die Schwerelosigkeit bzw. Mikrogravitation auf den Reifeprozess auswirkt.


Suntory
Bild: Suntory Whisky, Japan, i a walsh, Flickr, CC BY-SA 2.0

Am 16. August soll der Suntury-Whisky in Form von sechs verschiedenen Proben im japanischen Forschungsmodul Kibo auf der Internationalen Raumstation ISS eintreffen. Dort sollen die ungewöhnlichen Experimente stattfinden. Die Proben reichen vom frisch destillierten bis hin zu einem 20 Jahre alten Whisky. Die Proben sollen maximal zwei Jahre im All verbleiben, um dann zurück zur Erde gebracht und bezüglich geschmacklichen und anderen Veränderungen analysiert zu werden. Suntory hat leider nicht vor, die Proben danach öffentlich zum Verkauf anzubieten. Auf dem Sammlermarkt für Whisky hätten sich sicherlich nette Preise erzielen lassen.

With the exception of some items like beer, alcoholic beverages are widely known to develop a mellow flavor when aged for a long time. Although researchers have taken a variety of scientific approaches to elucidating the underlying mechanism, we still do not have a full picture of how this occurs”, so ein Sprecher in einem Statement.


Das Vorhaben von Suntory ist nicht das erste dieser Art. Zwischen 2011 und 2014 verbrachte eine Probe des Ardberg Single Malt Whiskys im Weltall. Die Resultat dieses von den USA initiierte Forschungsunternehmens sind bis heute nicht veröffentlicht worden.

 

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