Die Formel E hat gleich in mehrfacher Hinsicht zur Entwicklung von Elektroautos beigetragen. Denn zum einen wurden in der Rennserie neue Technologien ausprobiert, die es inzwischen auch in die Serienproduktion geschafft haben. Zum anderen wurde durch die spannenden Wettkämpfe aber auch die Popularität des neuartigen Antriebs gesteigert. Ähnliche Ziele hat sich nun auch ein neues Wettkampf-Format namens Air Race E gesetzt. Dort allerdings werden keine E-Autos aktiv sein. Stattdessen sollen Elektroflugzeuge um die Wette fliegen. Zu den Gründungsmitgliedern der Rennserie gehört auch der Flugzeugbauer Airbus. Dieser hat nun ein erstes Flugzeug entwickelt, das zukünftig von dem Team Condor Aviation gebaut und betrieben werden soll.


Bild: Air Race E

Die Rennen finden auf fünf Kilometer langen Ovalkursen statt

Später einmal werden die Piloten damit dann Geschwindigkeiten von bis zu 480 Stundenkilometern erreichen können. Dies allerdings nur für eine recht begrenzte Zeit. Denn während der Rennen wird der Akku nur für rund fünf Minuten die volle Leistung ermöglichen. Anschließend kann das Flugzeug zwar noch rund zehn Minuten in der Luft bleiben – allerdings nur mit gedrosselter Leistung. Die Kapazität des rund einhundert Kilogramm schweren Akkus soll aber zumindest ausreichen, um den rund fünf Kilometer langen Ovalkurs in einer Höhe von zehn Metern zu überfliegen. Noch ist allerdings unklar, wer die Flugzeuge letztlich während der Rennen steuern wird. Dies wollen die Initiatoren in den nächsten Tagen bekannt geben.

Vier Teams haben ihre Teilnahme bereits bestätigt

Zumindest ist aber kommuniziert worden, dass letztlich acht Teams mit jeweils einem selbst entwickelten Flugzeug antreten werden. Auch hier sind bisher aber lediglich die Hälfte der Namen bekannt: „Condor Aviation“, „Allways Air Racing“ und „Blue-BETA Racing“ aus den Vereinigten Staaten sowie „Team NL“ aus den Niederlanden. Auch auf welchen Strecken die Wettflüge stattfinden werden, soll erst noch bekannt gegeben werden. Bei der Formel E erwies sich in diesem Zusammenhang vor allem die Idee, die Rennen mitten in den Innenstädten zu veranstalten, als großer Erfolg. Es bleibt abzuwarten, ob sich ein ähnlicher Ansatz auch beim Air Race E realisieren lassen wird.


Via: Air Race E

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