In Michigan in den USA beginnt man mit dem Praxistest eines WiFi basierten Verkehrssicherheitssystems, das die Bezeichnung Connected Vehicles trägt. Neben den beispielsweise von Google getesteten Roboterautos oder Fahrerassistenzsystemen wie dem Temporary Auto Pilot von VW befassen sich Entwickler und Forscher immer wieder mit der Entwicklung intelligenter Verkehrssicherheitssysteme. Diese Systeme sollen nicht nur helfen die Unfallquoten zu senken, sondern auch ihren Teil dazu beitragen, den Verkehrsfluss zu verbessern.


WiFi basiertes Verkehrssicherheitssystem
WiFi basiertes Verkehrssicherheitssystem

Das Connected Vehicles Verkehrssicherheitssystem setzt zu diesem Zweck auf WiFi Verbindungen, mit denen in dem Alltagsversuch rund 3.000 Fahrzeuge miteinander kommunizieren können.


Kommunikation von Auto zu Auto und von Auto zu Infrastruktur Kommunikationsgeräten

Gestartet wurde der Alltagstest zum Connected Vehicles Testsystem vom University of Michigan Transportation Research Institute in Zusammenarbeit mit dem US Department of Transportation. Durch die WiFi Kommunikation der Fahrzeuge untereinander oder mit Infrastruktur Kommunikationsgeräten will man Unfälle vermeiden und den allgemeinen Verkehrsfluss verbessern. Weitere Ziele sind den Führern der Fahrzeuge durch das Verkehrssicherheitssystem anzeigen zu lassen, wenn sich weitere Fahrzeuge beispielsweise im toten Winkel befinden oder vor drohenden Kollisionen zu warnen, die durch Spurwechsel verursacht werden könnten.

Freiwillige testen als Führer von LKWs, Bussen und Autos das System

In diesem Alltagstest fahren unzählige Freiwillige mit Bussen, Lastkraftwagen oder Autos um das System zu testen. Insgesamt soll das Pilotprogramm zu den Connected Vehicles für rund ein Jahr laufen. Durch diesen Test will man herausfinden, ob es sich lohnt, zukünftig ein deutlich größeres System der National Highway Traffic Safety Administration in Einsatz zu bringen. Übrigens arbeitet der Hersteller Panasonic ebenfalls an der Entwicklung eines Verkehrssicherheitssystems, das sich allerdings auf Radar stützen soll. Solche Systeme sollen scheinbar den Fahrern nicht die Aufgaben abnehmen wie es bei Roboterautos der Fall wäre.

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1 Kommentar

  1. Pan

    3. September 2012 at 10:04

    Von Intelligenten Verkehrssicherheitssystemen halt ich nicht viel. Überzeugt hat mich bisher eigentlich eher das shared space modell (http://www.vcd.org/shared_space.html), ohne irgendwelhce Hilfsmittel, denn dadruch fühlen sich Autofahrer weniger sicher und passen mehr auf. zudem ist die Technik auch nur von Menschen gemacht und damit fehlerbelastet.

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