Die ersten Anwender, die sich frühzeitig ihre Reservierung sicherten, können ab heute das neue Windows 10 Update installieren. Microsoft hat sich für das große Rollout Zeit gelassen und viele neue Funktionen implementiert. Das neue kostenlose Windows 10 Update wird in Phasen verteilt. Microsoft begann bereits am Dienstag erste Testrechner mit dem neuen Betriebssystem-Update zu versehen.


Um Windows 10 erfolgreich installieren zu können, wird vorausgesetzt, dass zunächst das Installationspaket auf dem Ziel-PC vorhanden ist. Dabei lohnt es sich kurz zu überprüfen, ob auf dem Laufwerk C ein „geheimer“ Ordner mit der Bezeichnung „$Windows.~BT“ angelegt wurde. Ist das der Fall, hat der Download von Windows 10 bereits begonnen.


Windows 10 mit Update-Zwang

Windows 10 kommt mit vielen schicken Neuerungen daher. Die spannendsten Veränderungen werden in dem unten eingebetteten Videoclip erläutert. Es gibt neben den ganzen positiven Aspekten allerdings auch einige kleine Neuerungen, die dem einen oder anderen sauer aufstoßen lassen dürften. Die Rede ist unter anderem von dem Zwang künftiger Funktionsupdates. Diese kann man zumindest als Nutzer der Windows-Home-Edition nicht mehr vermeiden, da kein Dialog mehr erscheint, ob die zur Verfügung stehenden Updates jetzt oder später installiert werden sollen. Bei den Versionen Windows 10 Pro und höher können die Funktionsupdates wenigstens um ein paar Monate verschoben werden, während nur Großkunden von Microsoft gänzlich auf die Updates verzichten können. Sicherheitsupdates werden allerindgs in allen Fällen automatisch installiert. Das ist unseres Erachtens aber auch gut so.

Windows 10: Die spannendsten Neuerungen im Video

Wer den PC zur Arbeit braucht sollte lieber noch etwas warten

Trotz aller Euphorie und Neugierde, empfehlen wir mit der Installation des neuen Windows 10 Updates vor allem dann noch ein wenig zu warten, wenn der Ziel-PC für wichtige Arbeiten verwendet wird. Wie bei nahezu allen größeren Softwareupdates, können auch bei Wondows 10 noch Kinderkrankheiten und Fehler auftreten. In jedem Fall wird also vor dem Update ein Backup empfohlen. Das Backup kann unter anderem auf einer externen Festplatte oder einem gesicherten Server durchgeführt werden. Bisher berichten die Tester des neuen Windows 10, dass das System schon recht stabil läuft. Dennoch hatte die „Insider Preview“ noch die sonderbare Eigenart inne, dass Grafiktreiber-Updates automatisch installiert wurden. Die Treiber waren dabei neu aber qualitativ schlechter.

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