Um die Entwicklung von Embryonen in Zukunft besser mitverfolgen zu können, haben Wissenschaftler der Universität Tsinghua in Peking nun ein Ei entwickelt, welches über eine durchsichtige Eierschale verfügt. Die künstliche Hülle, welche das Innere schützt, besteht aus einem organischen Polymer auf Basis von Silikon.


Ei

Insgesamt konnten die Forscher Vogelembryos 17 Tage lang innerhalb der künstlichen Eierschale züchten. In der Folge sollen die Embryos jedoch nicht nur besser beobachtet, sondern auch untersucht werden. Schließlich können nun auch Injektionen durch die Schale getätigt werden. Um frühzeitige Diagnosen stellen zu können und Gendefekte frühzeitig zu erkennen, sollen in Zukunft auch Blut sowie andere organische Flüssigkeiten in die Eier gespritzt werden. In einem Zeitraffer-Video haben die Wissenschaftler die 17 Tage Entwicklung einmal zusammengefasst. Den Clip haben wir im Anschluss eingebettet. Dank der neuen Eierschale, können die Wissenschaftler in Zukunft nicht nur frühzeitig Diagnosedaten sammeln, sondern auch seltene Gen-Variationen züchten. Der wissenschaftliche Bericht zu der transparenten Eierschale ist im Fachmagazin „Science China Technological Sciences“ niedergeschrieben.


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