Die legendären Silberpfeile von Mercedes sind inzwischen wieder fester Bestandteil der Formel 1. Doch aus einer anderen Rennserie hat der Konzern sich mittlerweile zurückgezogen: Die DTM muss in der nächsten Saison ohne Mercedes-Fahrzeuge auskommen. Die dadurch frei gewordenen Entwicklungskapazitäten kommen stattdessen einem anderen Projekt zugute: Mercedes wird erstmals in der Formel E starten. Die Stuttgarter Firma ist damit der einzige Automobilkonzern, der sowohl in der Formel 1 als auch in der Formel E aktiv ist. Nun präsentierte der Konzern eine erste Version des „EQ Silver Arrow 01“ – also eines elektrisch angetriebenen Silberpfeils. Zu sehen sein wird diese auch auf dem am Donnerstag beginnenden Autosalon in Genf.


Bild: Mercedes

SAP ist als Premiumsponsor auf dem Auto vertreten

Noch handelt es sich allerdings um einen sogenannten „Teaser Livery“. Bis zur finalen Rennversion dürfte es also noch die eine oder andere Veränderung am Design geben. Die Leistungsdaten hingegen stehen weitgehend fest, weil diese in der Formel E reguliert werden. Schon jetzt wird sichtbar, dass der neue Wagen vor allem zwei Marken prominent vertreten soll. Zum einen die „EQ-Familie“ – also alle Elektrofahrzeuge von Mercedes. Zum anderen konnte SAP als Premiumsponsor gewonnen werden und darf daher das Firmenlogo ebenfalls auf dem Rennwagen platzieren. Die Teilnahme an der Formel E dient aber nicht nur Werbezwecken. Vielmehr sollen hier auch Erfahrungen im Umgang mit Elektromotoren gewonnen werden, die dann auch in die normale Entwicklungsarbeit des Konzerns einfließen.

Namhafte Hersteller konkurrieren in der Formel E

Noch lässt sich nur schwer abschätzen, wie erfolgreich Mercedes in der nächsten Saison der Formel E sein wird. Die Konkurrenz kann jedenfalls ebenfalls mit klangvollen Namen aufwarten. So treten unter anderem auch BMW, Porsche und Audi mit eigenen Fahrzeugen an. Selbiges gilt für den japanischen Hersteller Nissan. Seit ihrer Gründung im Jahr 2014 erfreut sich die Formel E zudem auch bei den Fans großer Beliebtheit. Dazu beigetragen hat auch die Tatsache, dass die Rennen mitten in den Städten stattfinden und nicht auf abgegrenzten Rennstrecken. Zu Beginn mussten die Fahrer allerdings während des Rennens noch das Auto wechseln, weil die Batterien nicht leistungsfähig genug waren. Diese Problematik konnte inzwischen allerdings überwunden werden.


Via: Engadget

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