Kartoffeln schälen, Gurken würfeln, Möhren schnippeln: Was für die einen wie pure Arbeit klingt, das erscheint den anderen wie eine Oase der Entschleunigung im hektischen Alltagsleben. Die Spezialistin für buddhistische Achtsamkeitsmeditation Susanne Seethaler führt in ihrem neuen Buch die Leser dahin, in der Küche endlich wieder den Augenblick zu genießen.


Kochen und Essen: Beides kann man so richtig genießen!

Ein Buch mit Achtsamkeitsübungen für die Küche

Man kann das Essen als reine lebenserhaltene Maßnahme sehen, die es mehrmals täglich programmgemäß durchzuführen gilt. Doch die meisten Menschen möchten die Nahrungsaufnahme gar nicht auf diesen einen Aspekt reduzieren, sondern sie stellen den Genuss und die Freude in den Mittelpunkt ihres Esserlebnisses. Ganz genauso verhält es sich mit dem Kochen, nur dass es noch viel eher als mechanischer Prozess wahrgenommen wird, der einfach notwendig ist, damit etwas zu essen auf den Tisch kommt. Den Genuss, die Entschleunigung, die Entspannung beim Kochen ist eher wenigen Menschen bekannt, doch die können förmlich ein Lied davon singen! Susanne Seethaler gehört zu dieser letztgenannten Spezies, als berühmte bayernstämmmige Zen-Köchin hat sie nun ein Buch mit dem Titel »Kochen wie ein Buddha« geschrieben, das sowohl vegane und vegetarische Rezepte als auch Achtsamkeitsübungen für die Küche enthält.

Mehr Lebensfreude und Gesundheit durch achtsames Kochen

Die Küche lässt sich nämlich hervorragend als Meditationsort nutzen, so erfahren wir in Seethalers Werk. Dazu hält die Schriftstellerin auch einige persönliche Glücksgeschichten parat, die uns vor allem lehren, die Zeit am Herd wirklich wertzuschätzen und für unser Wohlbefinden zu nutzen. Der Buddhismus setzte schon immer stark auf die bewusste Zubereitung von Speisen, in den Zen-Klöstern gilt der Küchenchef deshalb als hochgeachtete Person. Wer ihm mit Seethalers Übungen nacheifert, wird nach einer Weile sicher ein gutes Stück mehr Lebensfreude und, durch die gesunden Rezepte, vielleicht auch eine verbesserte Gesundheit für sich verbuchen können. Die Autorin leitet übrigens auch Live-Workshops zu diesem Thema; das Bayerische Fernsehen verfilmte ihre Biographie im Jahr 2013 unter dem Titel »Lebenslinien«.


Quelle: guide.nwzonline.de

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