Smartphones von heute kennen nur eine Form: das Rechteck, Display vorn, Kamera hinten. Die derzeit verfügbare Technologie macht sie relativ dick, schwer und schränkt ihre Bedienbarkeit ein. Künftige Innovationen aber weisen in eine Zukunft, in der sich das Smartphone vom in der Hand gehaltenen Telefon, Organizer und Spielgerät weg entwickelt, hin zu einem vollvernetzten technischen Accessoire.

Erste Schritte in diese Zukunft gehen Unternehmen wie Google, Nokia, LG, Samsung und Apple. Prominentestes Beispiel: Google Glass, ein Smartphone integriert in eine Brille. Hier ein paar Beispiele, wie die Smartphone Neuheiten der Zukunft aussehen könnten.


Google Glass

Erste Entwicklermodelle konnten während der diesjährigen Entwicklerkonferenz von Google bereits vorbestellt werden. Entscheidend wird aber nicht nur die Form, sondern auch das Material sein. Display-Hersteller Corning und Samsung etwa basteln an flexiblem „Willow Glass“, Nokia an Smartphones, die sich wie Gummi biegen lassen – Beispiele hierfür sind die Visionen „Human Form“ und „Kinetic Design“.

Nokia Human Form

Je weiter die Erfolge der Nanotechnologie voranschreiten, desto eher werden Smartphones denkbar, die im Grunde jede Form annehmen können. Bedienung und Display könnten dann frei über die Oberfläche des Smartphones verteilt werden. Ein entsprechendes Modell entwickelt hat zum Beispiel der Designer Ilshat Garipov mit dem Smartphone Booklet. Sehr individuelle Smartphones stammen aus der Ideenschmiede von Dave Schultz oder Du Jun, die beide doppelt und dreifach klappbare Modelle mit verschiebbarem oder doppeltem Screen entwickelt haben, der sich je nach Anwendung oder Vorlieben teilen und zusammenfügen lässt.

Dave Schultz Works

Klar wird durch die kommenden Innovationen eines: Der Trend von größeren Zollzahlen im Display und höheren Megapixel der Kamera neigt sich dem Ende entgegen. Begrenzt werden die Visionen derzeit vor allem durch Material, Bandbreite und Batteriekapazität. Die Zukunftsvisionen fast aller Unternehmen und Designer zeigen jedoch eines ganz deutlich: Displaygröße und Kamerapixel werden in Zukunft weniger kaufentscheidend sein, sondern die Art, wie wir die Smartphones bedienen.

Weitere Smartphones der Zukunft sollen auch durch flexible Bildschirme möglich sein oder durch mehrere Displays noch vielseitiger werden.

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