Seit 25 Jahren fiebern Filmfans dem heutigen Tag entgegen. Am 21.Oktober 2015 landen Doc Brown und Marty McFly in der Zukunft. Der Film „Zurück in die Zukunft II“ zeigt ein Kalifornien, welches vor 25 Jahren vom Regisseur Robert Zemeckis skizziert wurde. Obwohl vorrangig der Spaß im Vordergrund stand und auch Überspitzungen nicht fehlen durften, trafen so manche Prognosen durchaus zu. Im folgenden Beitrag wollen wir die Visionen von damals mit den heutigen Gegebenheiten einmal vergleichen.


lexus-hoverboard

Der selbstschnürende Nike-Schuh

Im Film wird gezeigt, dass in der Zukunft vor allem viele technische Hilfsmittel eingesetzt werden, die das Leben im Alltag erleichtern. So ist die Kleidung beispielsweise in der Lage sich dem Körper des Trägers anzupassen. Jacken gibt es in einer Größe und per Knopfdruck schrumpfen oder wachsen diese. So weit sind wir heute noch nicht, dennoch arbeiten Designer und auch Wissenschaftler an smarter Kleidung, die vernetzt ist und auch Körperdaten misst. Die Pizza aus dem Hydrator ist ebenfalls noch ein wenig entfernt. Roboter, die mit dem Hund Gassi gehen, gibt es allerdings schon. Ein Zukunftshighlight aus dem Film sind jedoch auch die selbstschnürenden Nike Schuhe. Die Film-Fans flehten Nike förmlich an, diese Schuhe zu produzieren. 2011 wurde daraufhin eine recht teure Fan-Edition lanciert. In diesem Jahr sollen die leuchtenden Schuhe ihre Marktreife erreichen. Ob die Ankündigung nur ein PR-Gag war, wird sich noch zeigen. Nike teaserte, dass die Schuhe mit einem Akku versehen werden sollen, dieser liefert die nötige Energie für die Selbstschnürer-Motoren und LEDs.


Das Hoverboard

McFly bewegte sich hauptsächlich mit einem Skateboard fort, ließ sich von Autos mitschleifen und fuhr auch bis zur Uni. In der Zukunft wurden die mit Rollen bestückten Boards durch fliegende Hoverboards ersetzt. Es gibt in der Tat schon Ansätze dieser futuristischen Transportgeräte. Das US-amerikanische Startup präsentierte mit Hendo ein schwebendes Board. Zudem soll auch Lexus an einem vollfunktionsfähigen Hoverboard arbeiten. Wer es nicht mehr aushalten kann und nun so richtig angefixt ist, der kann sich auch selbst ein Hoverboard zusammenschustern. Hierfür werden etwas Tüftler-Geschick und vier Laubbläser benötigt.

Fliegende Autos

Der Traum vom fliegenden Auto verweilt ebenfalls schon eine ganze Zeit in den Köpfen engagierter Entwickler. Der als Zeitmaschine umfunktionalisierte DeLorean DMC-12 fliegt im zweiten Teil „Zurück in die Zukunft“. Mit dem AeroMobil 3.0 wurde im letzten Jahr bereits die neuste Version eines fliegenden Autos vorgestellt. Bis zur Serienreife dürften jedoch noch ein paar Jahre vergehen. Zivile Drohnen und Hoverbikes sind jedoch schon Realität. Genauso wie intelligente Sprachassistenten sowie Brillen, die Nachrichten anzeigen. Was zum Zeitpunkt des Filmdrehs jedoch noch nicht absehbar war, war die rasante Entwicklung des Internets. Stattdessen wird die kabellose Kommunikation im Film über diverse Faxgeräte ermöglicht. Das Fax ist jedoch schon längst obsolet und wurde gegen Facebook, WhatsApp und Co eingetauscht. Auch bei der Mode liegt der Film ein wenig daneben. Die Doppel-Krawatte hat sich nach wie vor nicht durchgesetzt auch umgekrempelte Hosentaschen sucht man (zum Glück) noch vergebens.

Das falsche Datum?

Im Film ist der 21. Oktober 2015 ein Dienstag. Das sorgt aktuell für etwas Verwirrung im Netz. Der Wochentag wurde jedoch in der deutschen Synchronisation verschlampt. Im Original ist der Tag der Landung ebenfalls ein Mittwoch. Wir haben noch einen weiteren Clip Tipp für euch. Youtuber Mike Gery hat sich die einzelnen Drehorte einmal angeschaut und so manche Szene nachgespielt.

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