Der Wiener Autor TG, alias Mag. Gergely Teglasy, lässt seit 2010 bereits aus regelmäßigen Statusmeldungen bei Facebook mit einem Umfang von maximal 420 Zeichen einen Roman entstehen. Die Abenteuer des Protagonisten „Zwirbler“ verfolgen mittlerweile 16.000 Menschen auf Facebook, Twitter und via App oder Podcast-Abonnement. Das besondere ist jedoch, dass man als Leser sogar aktiv mit in die inhaltliche Gestaltung des Romans eingreifen kann. Das Ganze geschieht ganz simpel per Kommentar. Diese Feinheit zeichnet die Erlebnisse von Zwirbler aus, machen ihn greifbar und menschlich. Die Vielzahl der Statusmeldungen ergibt eine Geschichte in die man jederzeit noch einsteigen, aber wieder schwer entkommen kann.


Zwirbler
Zwirbler Video Screenshot

Zusammen mit dem kladde|buchverlag möchte Mag. Gergely Teglasy den Zwirbler nun aus der digitalen Welt befreien und auf unterschiedliche Papier-Träger herausgeben. Der Hang zur Außergewöhnlichkeit bleibt jedoch bestehen, schließlich ist neben der Veröffentlichung als Buch, eBook und Hörbuch auch eine Sonderedition geplant. Diese Sonderedition soll dann auf Toilettenpapier abgedruckt werden. Aber keine Bange, der Leser hat auch hier immer noch die Hauptrolle.

Der Druck des Zwirbler-Romans soll über das moderne Crowdfunding finanziert werden. Gestern hat die Finanzierungsrunde auf Startnext begonnen, wer das Projekt unterstützen möchte, der kann sich mit einer kleinen Spende beteiligen. Wir finden die Geschichte ziemlich spannend und haben die ersten (aktuellsten) Kapitel  bereits verschlungen. Mit Zwirbler wird einer neuer Trend im Bereich des Crowdpublishing gesetzt. Wenn ihr wissen wollt, wer hinter dem Projekt steht und wie das moderne Crowdpublishing funktioniert, dann klickt euch einfach bei Startnext rein.


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