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Das Hostel auf der Straße: Reisende Familie vermietet Schlafplätze in ihrem umgebauten Nomadenbus

Es gibt Ideen, Geschichten und Projekte, bei denen rastlose Seelen nicht mehr aus dem Lächeln heraus kommen – oder dem Neid. Dieses hier ist eines dieser Projekte: Das Paar Valerie Cook und Tim Boffe bereisen bereits seit längerem die Welt. Statt sich dabei auf traditionelle Transportmittel zu verlassen, haben die beiden für sich und ihre kleine Tochter einen alten Schulbus gekauft und zu einer Art Wohnmobil umgebaut Der Bus bietet 6 zusätzliche Schlafplätze, die die Familie an andere Reisende vermietet.

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Umweltfreundlich durch die Welt

Aktuell befindet sich die Familie mit ihrem Bus auf einer dreijährigen Reise durch Europa. Bevor solch eine Unternehmung jedoch möglich war, musste einiges an Geld und Arbeit in den Schulbus gesteckt werden. Die beiden modernen Nomaden schätzen, dass der Umbau insgesamt etwa 32.000 US-Dollar gekostet hat. Dabei legten Valerie und Tim vor allem Wert darauf, dass das Ergebnis so umweltfreundlich wie möglich war. So ist der Bus beispielsweise mit einer Isolierung aus Doschawol-Wolle ausgestattet. Diese hält nicht nur das Innere angenehm warm, sondern reguliert auch die Luftfeuchte, die besonders dann schwierig stabil zu halten ist, wenn man zwischen kalten und warmen Regionen wechselt.

Für Elektrizität sind auf dem Dach montierte Solarpanels zuständig. Außerdem gibt es eine Dusche und eine Kompost-Toilette sowie einen Holzofen an Bord. Die Familie versucht, ihre Reise so gut es geht CO²-neutral zu gestalten. Wenn die CO² am Ende nicht stimmt, wird sie mit Hilfe der NGO Carbon Fund ausgeglichen.

Eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit

Aktuell fährt der Bus durch Tirol. Übernachtungen können ab 59 US-Dollar pro Nacht gebucht werden. Die Familie bewirbt ihr Hostel-Konzept als einzigartig und vor allem sehr persönlich. „Wer bei uns übernachtet, wird Teil unserer Familie“, heißt es sinngemäß auf der Webseite.

Bei jeder Übernachtung sind Bettwäsche sowie ein Handtuch inklusive. Außerdem erhalten die Gäste Frühstück und Abendessen, frisch zubereitet aus lokal erhältlichen, natürlichen Zutaten. Weiterhin stehen zwei Mountainbikes und zwei Surfbretter zur Benutzung bereit.

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Neben dem außergewöhnlichen Konzept scheinen es vor allem die Gastgeber zu sein, die die Übernachtung in dem Bus zu einem besonderen Erlebnis machen. In Reviews wird durch die Bank hervorgehoben, wie viel Mühe sich Tim und Val geben, den Aufenthalt für jeden Gast so angenehm wie möglich zu machen.

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Einen festen Reiseplan für den Bus gibt es nicht – die Gastgeber agieren diesbezüglich recht spontan und sind auf für die Wünsche und Ideen ihrer Gäste offen. Gebucht werden kann das außergewöhnliche Erlebnis auf der Webseite des Paares oder bei Airbnb.

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