Nostalgisch, autark und umweltfreundlich: Familie Belan hat sich alle Mühe gegeben, ihr Familiengefährt zu einem echten Schmuckstück umzugestalten. Demnächst soll ein Upgrade erfolgen, damit die geplante USA-Durchquerung von Ost- zu Westküste in Reichweite rückt.


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Ein VW-Bus aus dem Jahr 1973 wurde zum E-Auto mit Solardach / Foto: Brett Belan

Die Belans absolvierten bereits einen 1.400-Meilen-Trip

Etwa 25.500 USD investierten Brett und Kira Belan in ihr Projekt, in dieser Summe enthalten sind die Anschaffungskosten des VW-Oldtimers, die Renovierung der Innenausstattung und die technische Ausrüstung. Auf das Dach kam eine 1,22 kW-Solaranlage; als Speichermedien dienen aktuell noch preisgünstige Bleibatterien, die allerdings demnächst durch 32 kW-Lithium-Akkus ersetzt werden sollen. Die erste Ausführung sollte vor allem ins Familienbudget passen, nun spart Familie Belan für das Upgrade. Immerhin schafft der E-Bus mit einer eintägigen Solaraufladung etwa 50 Meilen Landstraße, im innerstädtischen Verkehr reduziert sich das auf etwa 15 bis 20 Meilen. An den beiden heimischen 20-Ampere-Ladegeräten füllen sich die Akkus innerhalb von 2 Stunden und 20 Minuten. Einen 1.400-Meilen-Trip haben die Belans bereits mit ihrem Gefährt hinter sich, doch das reicht ihnen noch nicht.

150 Meilen Tagesreichweite nach Upgrade

Unter dem klappbaren Dach, das sich nach dem Sonnenstand ausrichten lässt, verbirgt sich eine gemütliche Schlafstätte inklusive Heckfenster. Im nächsten Frühling, wenn Phase 2 des DIY-Projektes in Kraft tritt, werden nicht nur die Bleibatterien ersetzt, sondern auch die Solaranlage auf 6 kW aufgestockt. Die neuen Module werden ein geringeres Eigengewicht aufweisen, der Bus soll insgesamt 500 Pfund an Gewicht verlieren. Nachdem weitere 27.000 US-Dollar in das autarke Familiengefährt geflossen sind, erzielt dieses wahrscheinlich eine Tagesreichweite von 150 Meilen.


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Die stolze Familie mit ihrem DIY-Gefährt / Foto: Brett Belan

Dieses Projekt zeigt mal wieder deutlich, wie viel ehrgeizige Bastler mit guten Ideen und etwas finanziellem Rückhalt erreichen können. In Zukunft ist damit zu rechnen, dass die Preise für Solaranlagen und Akkus weiter sinken, vielleicht greifen dann noch mehr DIY-Freunde zu ihrem Werkzeug und bauen sich autarke, emissionsfreie Fahrzeuge!

Quelle: treehugger.com

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