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Forscher entwickeln selbstreinigende Kleidung – nie wieder Jeans waschen

Wissenschaftlern ist es gelungen, eine Methode zu entwickeln, mit der in Zukunft das Waschen von Kleidung nicht mehr notwendig sein soll. Mingce Lang und Deyong Wu, zwei chinesische Forscher, entwickelten zu diesem Zweck eine Beschichtung aus Titanoxyd und Stickstoff, die Mikroben abtötet und den Schmutz abschüttelt, wenn die Kleidung dem Sonnenlicht ausgesetzt wird.

Beschichtung schafft selbstreinigende Stoffe

Beschichtung schafft selbstreinigende Stoffe

Zusätzlich hinzugefügte Nanopartikel mit Silber und Jod sollen zudem farbige Flecken entfernen können. Ähnliche Beschichtungen wurden bereits bei den geruchsfreien Socken oder den selbstreinigenden Fenstern oder Fliesen verwendet. Ob solche Beschichtungen auch bei der Geruch absorbierenden Herrenunterwäsche verwendet werden, ist nicht bekannt.

UV Licht übernimmt die Waschmaschinen Funktion

Die von den Forschern entwickelte Beschichtung eignet sich für Baumwollstoffe, die nach Aufbringen der Beschichtung unter UV-Licht selbstreinigend wird. Daher ist es ausreichend, wenn die mit der Beschichtung versehenen Baumwollstoffe dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Auch wenn es jetzt etwas widersprüchlich klingt, soll die Beschichtung selbst beim Waschen und Trocknen an den Baumwollstoffen haften bleiben.

Geringere Belastung für die Stoffe und die Umwelt

Ob es sich allerdings gut anhört, wenn man zugeben muss, seine Jens noch nie gewaschen zu haben sei dahingestellt. Die Stoffe würden allerdings geringeren Belastungen (durch Waschen) ausgesetzt und wären länger haltbar. Gerade bei besonderen Jeans Modellen, wie den trendigen Jeans die im Dunklen leuchten, wäre diese Art der Beschichtung sicherlich interessant. In Zukunft könnte eine Wäscheleine ausreichen, um die Jeans zu reinigen :-). Das sind doch einmal gute Nachrichten für alle Junggesellen und Mütter.

Quelle & Bild: physorg

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2 Kommentare

  1. General-Investigation

    Da kann man doch mal sehen das wieder einmal wieder mehr das denken eingeschränkt ist, denn noch immer ist nicht zu 100% sicher, welchen Schaden Nanopartikel im menschlichen Körper anrichten – das diese nicht gesundheitsfördernd sind, ist ja schon mal bekannt. Aber auch, das Nanopartikel durch die Haut in den Blutkreislauf gelangen und dort Auswirkungen auf alles haben werden.

    Und wer dann auch noch glaubt, das es hier weniger Belastungen für die Umwelt gibt, scheint gewisse Dinge noch nicht ganz verstanden zu haben, denn irgendwie müssen diese Nanoteilchen ja nun auch schon auf den Stoff kommen…

  2. „Selbstreinigung“ ist hier etwas dich aufgetragen. Eine sehr dünne, wenige Moleküllagen umfassende organische Schicht kann auf diese Weise durch Photooxidation entfernt werden. Wenn das gegen dickere Dreckschichten wirksam wäre, würde man wohl auch bald ohne Hose dastehen !
    Und wenn kein Licht hinkommt (Innenseite !), dann stinkt’s weiter.
    N.B.: Die wirksame Substanz ist Titandioxid, siehe Originalveröffentlichung:
    DOI: 10.1021/am201251d
    Oxyde gab’s mal Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts.
    Und die Nanopartikel enthalten Silberjodid, nicht Silber und Jod. (siehe auch die Originalveröffentlichung) .

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