Immer mehr Menschen legen wert auf gesunde Lebensmittel. Gleichzeitig aber hat eine Vielzahl der Menschen nicht die Möglichkeit, viel Zeit in die Zubereitung von Essen zu investieren. Das erschafft ein Spannungsfeld, denn hochwertiges Essen erfordert zumeist die Investition einer gewissen Menge an Zeit, wenn es preislich noch vertretbar sein soll. Die Firma Frizle bietet Spätzle aus einer Spätzle-Presse aus Papier an. In nur drei Minuten sind frisch gepresste schwäbische Spätzle auf dem Tisch.


Frizle

Frische Spätzle aus der Kartonverpackung

Hinter Frizle stehen Thomas Spieler und Martin Sluk, die seit ihrer Kindheit beste Freunde sind. Ihre Erfindung erklären sie lapidar mit den Worten: “Wir sind faul!” Beide lieben Spätzle, aber die Zubereitung des Teigs und der Spätzle selber sowie das abwaschen danach war den Freunden oft zu anstrengend. Deshalb entwickelten die beiden eine Spätzle-Presse aus Papier. Unterstützung erhielten sie dabei von Kristina Zerr, einer Lebensmitteltechnologin.


Bei den Frizle-Spätzles fungiert die Verpackung gleichzeitig als Presse. Mit wenig Kraftaufwand wird der Spätzleteig durch sechs Löcher in der Verpackung direkt in heißes Wasser hineingepresst. Einfacher geht es kaum. Die Verpackung wird dabei von der Höchberger Kartonagenfabrik Spiegel hergestellt und geliefert, die auch an der Entwicklung beteiligt war.

Die Verpackung besteht zum großen Teil aus recycelbaren Karton. Innen ist sie mit einer Folie beschichtet, die auf Zellulose basiert und ebenfalls abbaubar ist.

Frizle bei Die Höhle der Löwen

Die Frizle-Spätzle sind sowohl online als auch in über ganz Deutschland verteilten Supermärkten erhältlich. Die Firma verkauft drei Sorten, nämlich Bio-Bärlauch Spätzle, Bio-Chilli Spätzle und die klassischen Bio-Eier Spätzle.

Das Unternehmen möchte weiter expandieren, und dazu muss finanzielle Hilfe herangeschafft werden. Um das zu realisieren, sind die beiden Freunde Thomas Spieler und Martin Sluk heute Abend ab 20:15 Uhr bei Vox in der Sendung “Die Höhle der Löwen” zu Gast. Dort stellen sie ihr Projekt vor und hoffen, dass einer der Löwen so überzeugt ist, dass ein Investment dabei herausspringt. Die beiden Unternehmer bieten den Löwen 10 Prozent ihrer Firmenanteile an, wollen sich diese allerdings auch gut bezahlen lassen: 500.000 Euro sind fällig. Ob einer der Löwen auf diesem Deal eingeht, wird sich heute Abend zeigen.

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