Gedankensteuerung für Prothesen und Roboter (Screenshot Youtube)
Gedankensteuerung für Prothesen und Roboter (Screenshot Youtube)

Die Gedankensteuerung beschäftigt Entwickler schon seit Langem. Immer wieder werden überraschende Ergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass mit Hilfe von Gedanken, die verschiedensten Dinge gesteuert werden können. Aktuell präsentierten US-Mediziner eine Hightech-Armprothese, die mit einer Gedankensteuerung, die Funktionen eines echten Armes ausführen kann. Dies ist jedoch nicht das Einzige, das mit Gedankenkraft gesteuert werden kann. Auch an der Ecole Polytechnique Federale in Lausanne (Schweiz) hat man sich mit der Gedankensteuerung beschäftigt. Hier entwickelte man einen Rollstuhl, der mit einer Gedankensteuerung bedient werden kann. Dazu muss die Person, die den Rollstuhl mit Gedankenkraft bedienen soll, eine Art Haube aufsetzen, an der Elektroden angebracht sind. Diese Elektroden nehmen die Signale des Gehirns auf und transferieren sie als Steuerungsbefehle, an den Rollstuhl. Wir berichteten schon vor einiger Zeit vom Epoc Headset, das mittels Gedanken einen Computer steuern soll. Dieses Headset wurde uns als die Maus der Zukunft angekündigt.


Das Video vermittelt Eindrücke darüber, in welchem Rahmen die Gedankensteuerung den Menschen helfen könnte


Roboter allein mit Gedanken steuern, bald nicht mehr nur eine Vision

Ebenfalls an der Schweizer Ecole Polytechnique Federale, wurde ein Roboter entwickelt, der beispielsweise von vollends gelähmten Personen, nur mit derer Gedanken gesteuert werden kann. Mentale Befehle veranlassen den Roboter die Aktionen auszuführen, die nur durch Denken an die Maschine übermittelt werden. All diese Entwicklungen zeigen, wie sehr man sich darum bemüht, Menschen mit körperlichen Defiziten, ein leichteres Leben zu ermöglichen. Wenn die Entwicklungen weiter in dem Tempo voranschreiten, könnte für viele dieser Menschen in der Zukunft ein einfacheres und bequemeres Leben ermöglicht werden. Einige Entwicklungen könnten mit Gedankensteuerungen modifiziert werden, wie beispielsweise das Exoskelett, welches Querschnittsgelähmten dazu verhelfen soll, wieder laufen zu können.


Roboter und Gedankensteuerung als positive Trends für die Zukunft

Weitere Entwicklungen wie das Roboterauto Leonie könnten eine Möglichkeit bieten, in Kombination mit einer Gedankensteuerung, gelähmten Menschen das Autofahren zu ermöglichen. Ob diese Entwicklungen allerdings nur bedenkenlos zu sehen sind, bleibt dahingestellt. Sicherlich werden noch viele Jahre vergehen bis Technologien wie die Gedankensteuerung zum Alltag gehören. Und inwieweit diese dann fehlerfrei Funktionieren zudem ist noch ungewiss. Aber man sollte schon alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu helfen.

Quelle: news.aaas

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