Korea Kinect an der Grenze
Süd-Korea: Microsoft Kinect zur Grenzüberwachung genutzt

Microsoft´s Kinect Sensor wurde ursprünglich dazu entwickelt um Spiele auf der XBox zu steuern. Ein Land auf dieser Welt jedoch, nämlich Süd-Korea, nutzt laut offiziellen Medien im Land den Microsoft Kinect Sensor zur Grenzüberwachung. Jae Kwan Ko, Süd-Koreanischer Entwickler ist für die Software zur Überwachung der Grenze zwischen Nord- und Südkorea verantwortlich und wie das Tracking System zur Grenzüberwachung funktioniert, erklärt dieser Artikel.


Korea nutzt Microsoft Kinect zur Grenzüberwachung

Der 3D Sensor Microsoft Kinect wurde in den letzten Jahren für die verschiedensten Anwendungen genutzt, darunter XBox Kinect – So machst du aus ihr eine 3D Kamera! oder Deine Badewanne als Touchscreen Tablet: Mit Microsoft Kinect & Beamer – AquaTop Display. Das ein ganzes Land den Sensor Microsoft Kinect zur Grenzüberwachung nutzt ist allerdings neu. Das System funktioniert dabei relativ einfach und unterscheidet noch nicht zwischen einzelnen Menschen, erkennt allerdings, sobald sich Menschen in der Nähe der Grenze befinden und kann in diesem Fall Alarm schlagen. Dabei analysiert das System die Struktur der bewegten Objekte im Blickfeld und vergleicht die Objekteart mit einer speziellen Datenbank. So unterscheidet das System nicht zwischen Details, kann aber eindeutig zwischen Tieren und Menschen unterscheiden, was eine große Hilfe bei der Überwachung der Ländergrenze darstellt.

Grenzüberwachung via Kinect seit August 2013

Die Grenzüberwachung via Mircosoft Kinect ist seit August 2013 in Süd-Korea im Einsatz um illegale Einwanderer und Spione aus dem Norden zu identifizieren. Solche Systeme werden, wie das Beispiel zeigt, immer einfacher zu installieren und sind vor allem sehr Kosten effizient, sodass man damit rechnen kann, dass Überwachungssysteme, nicht unbedingt auf Microsoft Kinect Basis, in Zukunft häufiger anzutreffen sein werden. An europäischen Grenzen ist die halb-automatische Grenzüberwachung schon Standard. Hier werden allerdings keine Sensoren von Spielkonsolen sondern hoch professionelle Tools zur Seite gezogen.  In welche Richtung der Trend geht ist auch klar. Je mehr Überwachung Computer–gesteuert abläuft, desto effektiver kann die Aufklärungsarbeit der Grenzbehörden von statten gehen.


Photo: Jacquelyn Martin | AP Quelle: Kotaku Media

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1 Kommentar

  1. Zweifler

    2. Juli 2014 at 12:04

    Waere ja mal interessant zu wissen, wie verlaesslich die Sache ist, wenn jemand mit oder ohne Hilfsmittel menschenunähnliche (Tier-)Formen imitiert.

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