Menschen sind wie SchafeSelber zu denken ist laut einer Studie britischer Wissenschaftler viel zu anstrengend für einen Großteil der Menschen. Sie folgen lieber wie Herdentiere einer kleinen Gruppen von Alpha-Menschen (Leithammel) ohne groß darüber nachzudenken und hoffen, dass schon alles irgendwie gut gehen wird. Dumme Schafe eben.


Die in der Zeitschrift Animal Behavior erschienene Studie von Wissenschaftlern der Leeds University bringt dies ganz klar auf den Punkt: Es braucht im Schnitt nur 5 % einer Menge, die den Weg vorgeben, dann folgen ihnen die restlichen 95 % ohne wirklich darüber nachzudenken. Dazu braucht es nicht einmal irgendwelche Signale oder Kommentare, es reicht die reine Vorbildwirkung.

Dies hat sich auch in einigen Experimenten zu Massenphenomenen gezeigt, welche die Wissenschaftler durchgeführt haben um herauszufinden, ob Menschen sich wie Herdentiere verhalten oder nicht. Dazu musste eine Gruppe von Personen sich frei in einer Halle bewegen, ohne dass ihnen irgendwelche Anweisungen gegeben wurden. Nur einigen wenigen wurde ein bestimmter Pfad vorgegeben.


Interessanterweise hat sich herausgestellt, dass es einen umso kleineren Anteil an Alpha-Menschen braucht um eine Menschenmenge zu beeinflussen, je größer die Gruppe war. Bei einer Menschenmenge von 200 Personen waren nur noch 10 Personen (5%) mit einem klaren Ziel nötig um den planlosen Rest zu beeinflussen. Dazu mussten sich die „Informierten“ noch nicht mal kennen oder absprechen. Rein durch ihr „vormachen“ schafften sie es eine selbststrukturierte Schlange zu bilden die dem vorgegebenen Pfad folgte.

Wie in unserer „normalen“ Gesellschaft auch bekam die Mehrheit der Versuchspersonen nicht einmal mit, dass sie geführt wurden, bzw. einfach wie dumme Schafe den anderen nachgerannt sind.

Wenn man sieht, wie der Herdentrieb von Menschen schon ohne verbale oder visuelle Kommunikation beeinflusst werden kann wird einem bewusst, welche Macht selbst ernannte oder künstlich geschaffene „Idole“ und Vorbilder besitzen. Jedes neue Tattoo von Madonna, der neue Haarschnitt von Pink, der Lieblingspolitiker von Bono, der Mini aus Kill-Bill, etc.

Ohne sich dessen bewusst zu sein folgen Millionen von Menschen auf der ganzen Welt den Rollenbildern einer von Profit getriebenen Konzernstrategie.

Fragen Sie sich deshalb selbst: Wo und wann folgen sie selbst wie ein Schaf in der Herde irgendwelchen dubiosen Führern? Sind sie vielleicht selbst ein Alpha-Mensch der anderen ein Vorbild ist, sie vielleicht sogar bewusst manipuliert?

Halten Sie die Augen auf und seien Sie sich Ihrer Taten bewusst – auch, oder gerade weil es anstrengend ist selbst zu denken!

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4 Kommentare

  1. […]   Selber zu denken ist laut einer Studie britischer Wissenschaftler viel zu anstrengend für einen Großteil der Menschen. Sie folgen lieber wie Herdentiere einer kleinen Gruppen von Alpha-Menschen (Leithammel) ohne groß darüber nachzudenken und hoffen, dass schon alles irgendwie gut gehen wird. Dumme Schafe eben.   zum Artikel […]

  2. Gloria

    20. Februar 2008 at 20:07

    ein gutes Beispiel ist Halloween. Wir hatten das nie. Da kam einer und hat es über ganz Europa verbreitet, so ziemlich zur selben Zeit. Keine neue Idee kann urplötzlich gleichzeitig über ganz Europa auftreten, ohne dass es von aussen gesteuert wurde.

  3. Jones111

    18. Juni 2009 at 10:26

    War mir eigentlich schon klar, wer mit dem Motto: „Die Menschen sind dumm, aber das Leben ist gut“ lebt, macht nix falsch.
    Aber mal ernsthaft: Menschen zu manipulieren ist wirklich nicht schwer, vor allem, wenn man ein Gespür dafür hat, wann diese nicht gnaz auf ihrer geistigen Höhe sind.

  4. ddd

    30. Januar 2012 at 08:31

    ich wurde zu Antidepressiva künstlich und urplötzlich zu einem Alpha. Mann, obwohl ich relativ klein bin. Es ist selbst für mich nicht schwer mit dem Selbstvertrauen mich zum Chef der Bande aufzuspielen. Ich verstehe jetzt aber auch, warum es unsere Gesellschaft nicht verträgt, dass alle alphas sind. Das bedeutet nämlich, das sich alle totprügeln bis noch einer da ist. Wer aber wie ein beta Angst verspürt vor dem Staat, vor Gott, vor der Moralkeule der Gesellschaft… der wird sich schön benehmen wie ein kleiner Junge. Für mich ist nun noch der Spass im Leben, und die echte Fürsorge für meine Liebsten wichtig. Und ich bin gespannt ob und wenn ja, was mich nach dem Tod erwartet, ich bin schon 20 habe aber durch ein kleines Medikament schon alles gesehen was irgendwie interessant ist, egal ob verboten oder nicht

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