Die Firma Pavegen macht bereits seit längerem von sich reden, Trends der Zukunft berichtete vor einiger Zeit über die stromerzeugenden Bodenkacheln dieses Unternehmens. Nun eröffnete der erste energieerzeugende Fußgängerweg in London, als Pilotprojekt für hoffentlich viele weitere ähnlich gelagerte Maßnahmen.

Spazierengehen und gleichzeitig Strom erzeugen, im Londoner West End geht das jetzt … / Foto: Pavegen

Wer über diesen Untergrund schreitet, produziert Strom

Er ist der erste seiner Art, dieser öffentliche Fußweg im Londoner West End, der dazu dient, Strom zu erzeugen. Da macht es auch nicht viel, dass er keine besonders große Fläche aufweist, denn schließlich geht es erstmal nur darum, einen Anfang zu machen: Knapp 10 qm misst der gekachelte Weg auf der Bird Street, umgeben von frisch gepflanzten Bäumen und Ruhebänken. Wer über diesen Untergrund schreitet, produziert mit seinen Schritten Strom und kann dies mittels einer App überprüfen. Wie viel Elektrizität ergibt es, wenn ich ganz normal darüberlaufe? Was ist, wenn ich renne oder hopse? Das Smartphone weiß die Antwort, sobald du deine Aktion ausgeführt hast und dein Handy danach die entsprechenden Daten preisgibt.

Eine Belohnung für »gute Arbeit« gibt es auch!

Was mit dem erzeugten Storm passiert? Er dient dazu, die flankierende Beleuchtung zu versorgen und einen schönen Vogelgesang-Sound einzuspielen. Außerdem ist das System mit Bluetooth ausgestattet, um die Interaktion mit den Smartphones seiner Nutzer zu gewährleisten. Wer genug Strom erzeugt, erhält auf Wunsch einen Gutschein des angesiedelten Einzelhandels, quasi eine Belohnung für gute Arbeit. Laurence Kemball-Cook als CEO der Firma Pavegen meint dazu, dass mit den Installationen seiner Firma der Aufenthalt auf den geschäftigen Einkaufsstraßen spannender und attraktiver wird. Die Belohnung erhalten schließlich nicht nur die Fußgänger, sondern auch die Läden in Form neuer Kunden.

… allerdings ist die dazugehörige Fläche (noch) nicht besonders groß. / Foto: Pavegen

Nicht einmal die Bänke im Bird Street Projekt sind ganz normal: Sie stammen von der Firma Airlabs` CleanAir und saugen gesundheitsschädliches Stickstoffdioxid aus der Luft ab, das sich gern in Bodennähe ansammelt. Außerdem wurde in der Bird Sreet auf luftreinigende Farbe von Airlite zurückgegriffen, sodass ein Gesamtpaket entsteht, das durchaus Schule machen könnte. In London soll dieses Projekt zumindest bald schon Ableger bekommen.

Quelle: inhabitat.com 

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