Quantum Stealth, Tarnumhang
Tarnumhang: Gibts ihm wirklich oder ist es nur ein Trick?

Eine kanadische Camouflage-Design Firma namens Hyperstealth Biotechnology macht zurzeit mit ihrer Aussage, einen Tarnumhang entwickelt zu haben, Schlagzeilen. Die eigens entwickelte „Quantum Stealth“ Technologie ermöglicht ein Austricksen des menschlichen Auges indem das Licht um die Person oder das Objekt gekrümmt wird. Wie die Technologie genau funktioniert kann laut dem CEO aus Sicherheitsgründen nicht erläutert werden. Echte Innovation oder fauler Zauber?


Im Gespräch mit kanadischem & amerikanischem Militär

Eine solche Erfindung wäre natürlich von unschätzbarem Wert beispielsweise für das Militär. Soldaten oder Agenten hätten die Chance, sich ungesehen zu bewegen etc. Laut CEO Guy Cramer befindet sich das Unternehmen schon mit dem amerikanischen Pentagon und dem kanadischen Militär im Gespräch. Auch aufgrund dieser Gespräche können keine Details zur innovativen Quantum Stealth Technologie preisgegeben werden. Da nicht viele Informationen an die Öffentlichkeit weitergegeben wurden, sind viele Personen skeptisch, ob es funktioniert, bzw. ob es so einen Tarnumhang überhaupt gibt. Bis es Antworten auf diese Fragen gibt oder sogar eine Live-Demonstration, muss die Öffentlichkeit noch etwas warten.

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5 Kommentare

  1. GeilesFlittchen

    17. Dezember 2012 at 17:38

    Denke mal es handelt sich um eine Ente. Theoretisch möglich ist es ja, aber ich glaube davon ist die Technik noch viel zu weit entfernt, und das ist glaube ich auch gut so (Was man mit so einem Ding in den falschen Händen machen könnte…..). Dafür fehlen auch einfach Zwischentechnologien. Wirkliche angewandte Tarnmechanismen gibts ja noch nicht, der logische nächste Schritt wäre also erstmal eine solche Tarntechnologie für starre, möglichst gerade Objekte zu entwickeln. Das dieses Unternehmen nun gleich mit einem Umhang kommt, der ständig in Bewegung ist also Positionsänderungen erfährt ist höchst unwahrscheinich.

  2. John M.

    18. Dezember 2012 at 23:54

    Stimme dem voll zu. Den letzten Stand zu einer solchen Technologie habe ich bei Golem.de gelesen (kein halbes Jahr her) und es ging um Experimente im Labor im sehr kleinen Maßstab, weit unter cm(ja,starre Objekte). Ein Harry-Potter-Umhang würde ich eher von Alientechnologie oder eben Magiern erwarten als von einem privaten Unternehmen. Forscher finden sich auch eher an einer Universität..

  3. Roland L.

    26. Dezember 2012 at 18:48

    Ich könnte mir bei Betrachtung der Bilder durchaus eine plausible Erklärung vorstellen:
    Es könnte sich um eine flexible,funkgesteuerte Display-Folie handeln,die der sich Tarnende vor sich hält.
    Das auf der Folie gezeigte Farbfoto zeigt den Anblick des Objekts, wie dieses VORHER von vorn aussah und so auch fotografisch aufgenommen und gespeichert wurde.
    Eventuell notwendige Perspektiven oder Vergrößerungen(beim näherkommen) können heutzutage für eine Standard-Einstellung sehr schnell berechnet und sofort im Display dargestellt werden.
    Insofern halte ich diese Tarneinrichtung durchaus für möglich.

  4. Klaus

    27. Dezember 2012 at 20:30

    Ich halte es auch nicht wirklich für realistisch. Wie John schon schreibt, denke ich auch, dass soetwas erst einmal für starre Objekte geschaffen werden muss. Bei beweglichen Objekten kommen viel mehr Einflussfaktoren dazu, die bei der Berechnung beachtet werden müssen.

  5. Christian

    15. Januar 2013 at 13:09

    @John M.:

    Ein Harry-Potter-Umhang würde ich eher von Alientechnologie oder eben Magiern erwarten als von einem privaten Unternehmen. Forscher finden sich auch eher an einer Universität..

    Ein Privatem unternehmen stehen mehr finanzielle Mittel zur Verfügung, als einer Uni. An einer Uni müssen mehrere Mäuler gestopft werden, ein Privatunternehmer kann sich einer bestimmten Sache annehmen.

    An der Stelle müsse man sich eine OpenSource Gesellschaft wünschen, sodass jedem die selben Informationen zu verfügung stehen. Es gibt sehr viele Ideen, die man heutzutage umsetzen könnte, wo es allerdings an zwischentechnologien fehlt oder halt an Geld.

    Im Übrigen gibt es eine ähnliche erfindung schon für Bewegliche Objekte. Die beschreibung hier, dass das Licht um ein Objekt gebrochen wird halte ich allerdings für seh übertrieben, da eine Lichbrechung in dieser Größenordnung schon einiges an Masse bedarf 🙂

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