Der Skarp Razor besitzt statt Metallklingen einen Laser, damit schneidet er ausschließlich die Haare und nicht die Haut. Außerdem kommt er ohne Rasierschaum aus und produziert keinen Brandgeruch. Wann wird er käuflich zu erwerben sein?


6bca178f67bbc5f6542ea4cb18a730b7_original
Prototyp des Skarp Razors mit eingeschaltetem Laser / Foto: Skarp Technologies

Skarp Razor bislang noch in Crowdfunding-Phase

Ob glatte Haut, Falten oder Akne: Der Skarp Razor soll alle Hauttypen gleich pfleglich behandeln, ohne dass es zu Schnitten oder Irritationen kommt. Denn die Laserklinge dieses Rasierapparats schneidet ausschließlich Haare und nichts anderes. Die Lasertechnologie war noch vor wenigen Jahrzehnten eher eine Fantasie aus Science-Fiction-Filmen, inzwischen erobert sie ganz real die moderne Medizin, die industrielle Produktion und sogar die Denkmalpflege. Um einen Bereich hat sie allerdings bislang einen Bogen gemacht: den der Körperpflege. Sollte sich der Skarp Razor von einem vielversprechenden Crowdfunding-Projekt auf Kickstarter zu einem marktreifen Produkt entwickeln, würde sich dies endlich ändern.

Bislang waren immer scharfe Metallklingen, eine Schicht Rasierschaum und viel Wasser zum Nachspülen am Rasierprozess des modernen Mannes beteiligt: Mit dem Laser-Rasierer wäre nichts davon mehr nötig. Der gebündelte Lichtstrahl einer exakt eingestellten Wellenlänge soll für eine glatte Rasur direkt über der Hautoberfläche sorgen, indem er ausschließlich einen nur im menschlichen Haar vorkommenden Farbstoffpartikel (Chromophor) im Haar zerschneidet – die Haarfarbe spielt dabei keine Rolle. Zum Schneiden benötigt der Skarp Razor einen Niedrigenergielaser der Klasse 1, der bei bestimmungsgemäßem Gebrauch völlig ungefährlich ist. Beim Rasieren wird das Haar nicht erhitzt oder geschmolzen, wie bei anderen Lasermethoden üblich. Eine einzige aufladbare AAA-Batterie soll das System mit Energie versorgen.


Der Skarp Razor im Video

Müllreduzierung durch Laser-Rasur

Die Vorteile dieses Geräts liegen nicht nur in der hautschonenden Anwendung, sondern auch in einer effektiven Müllreduzierung. Wegwerfklingen und -kartuschen würden ebenso nicht mehr benötigt wie die zugehörigen Dosen mit Rasierschaum. Um zur Marktreife zu gelangen, müsste das Gerät allerdings ebenso schnell und bequem anwendbar sein wie die üblichen Klingenrasierer, und das ist bis jetzt noch nicht bewiesen. Wenn alles gut läuft, können die Unterstützer des Projekts den Skarp Razor ab März 2016 auf Herz und Nieren testen.

Quelle: gizmag.com

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

1 Kommentar

  1. David Kummer

    27. September 2015 at 10:53

    Hm, einen Prototyüen haben sie. Aber vorgeführt wurde er nicht. Ist das nun Absicht gewesen? Die Technik klingt gut, aber solang sie nicht vorgeführt wird, bringt das gar nichts. Dakönnte ich ja sonst was behaubten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.