Autonomes Fahren kommt immer näher, und weltweit arbeiten Städte bereits jetzt daran, die Technologie in ihr Verkehrssystem einzubauen. Singapur arbeitet dabei mit der Firma Delphi zusammen, um Pendler mit selbstfahrenden Taxis von Bus- und Bahnhaltestellen nach Hause zu bringen.


Delphi
Bild: Delphi

Statt auf selbstfahrende Autos für die Konsumenten möchte Singapur das autonome Fahren also im Rahmen des öffentlichen Verkehrs nutzen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die sogenannte „letzte Meile“ gelegt, also die Strecke, die Pendler zwischen dem öffentlichen Nahverkehr und ihrem Zuhause zurücklegen. Bisher wird hierfür häufig noch ein persönliches Auto genutzt.

Die letzte Meile per autonomen Taxi

In Zukunft soll sich das ändern. Per App werden Pendler noch aus der Bahn oder dem Bus heraus ein selbstfahrendes Taxi bestellen können, das sie an der Haltestelle abholt und vor der Haustür absetzt. Statt danach ungenutzt in der Einfahrt zu stehen, macht sich das Taxi danach natürlich wieder auf den Weg zur nächsten Haltestelle, um den nächsten Pendler nach Hause zu bringen. Das Konzept erinnert stark an Uber – außer dass auf menschliche Fahrer verzichtet wird. Die Initiatoren hoffen, so die Luftverschmutzung zu verringern sowie das Verkehrssystem zu entlasten.


Die Software und die Hardware wird dabei von Delphi entwickelt, und das Programm soll erstmals in einem Gewerbepark im Westen Singapurs getestet werden. Laut Delphi soll es auch möglich sein, mit der Software Busse, LKW oder kleine Transport-Pods zu betreiben.

Mehrere Städte in den USA und Europa arbeiten derzeit an ähnlichen Projekten, so zum Beispiel Beverly Hills oder Greenwich. Das Thema autonomes Fahren wird damit in Zukunft nicht nur die Besitzer von Tesla-Luxusautos beschäftigen, sondern bereits in mittelfristiger Zukunft ein wichtiger Teil des Mobilitätskonzepts verschiedener Städte werden.

via Delphi

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