Erneuerbare Energien sind und bleiben ein wichtiges und zentrales Thema für künftige Technologien. Die Firma EXYTRON hat ein System entwickelt, das nicht nur Energie aus erneuerbaren Quellen schöpft, sondern diese auch noch in einem geschlossenen System komplett ohne Emissionen für den Betrieb elektrischer Geräte und zur Erzeugung von Wärme oder Kälte nutzt. Dabei wird die gewonnene Energie in Erdgas umgewandelt und so gespeichert.


Bild: Exytron
Bild: EXYTRON

Energie als Erdgas gespeichert

Was das Unternehmen verspricht, ist nicht weniger als eine kleine Energierevolution. Das zugrundeliegende System wurde auf den Namen SmartEnergyTechnology getauft und bietet moderne, integrierte Energieversorgung komplett ohne Emissionen.

Das System basiert auf Strom aus erneuerbaren Energien. Dieser kann aus Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft stammen, Hauptsache, er entsteht sauber und emissionsfrei. Mit diesem Strom wird eine Elektrolysezelle gespeist, in der Wasser in Wasser- und Sauerstoff zerlegt wird. Der Wasserstoff wird in einen Katalysator geleitet und dort zusammen mit CO2 zu Methan umgesetzt, also Erdgas. Dieses kann problemlos gespeichert und dann bei Bedarf verbrannt werden. So kann mit Hilfe des Erdgases wieder Strom erzeugt werden oder eine Therme oder ein Blockheizkraftwerk.


Geschlossenes System ohne Emissionen

Der besondere Clou an dem System ist aber, dass es komplett geschlossen ist. Das bedeutet, dass der Nutzer keinerlei Emissionen verursacht (abgesehen natürlich von den durch den Einbau sowie die Wartung entstehenden Sekundäremissionen) . Denn das CO2, das bei der Verbrennung des Erdgases entsteht, wird nicht in die Umwelt geleitet, sondern direkt wieder in den Systemkreislauf zurückgeführt und zur Erzeugung des Erdgases verwendet. Somit wird aus dem gefährlichen Klimagas ein Rohstoff im Kreislauf der eigenen Energieversorgung.

Bild: Exytron
Bild: EXYTRON

Vom Einfamilienhaus bis zur Wohnsiedlung

Das SmartEnergyTechnology-System ist zudem flexibel skalierbar, was bedeutet, dass es sowohl in einem Einfamilienhaus als auch in größeren Wohnblöcken zum Einsatz kommen kann. Auch größere Varianten für industrielle Anlagen, Schwimmbäder oder sogar eine ganze Wohnsiedlung oder eine ganze Region sind möglich.

Die SmartEnergyTechnology ist ein interessanter Ansatz, um Energieversorgung zu einem autarken Projekt zu machen. Wer sich eine solche Anlage anschafft, wird nie wieder von einem Energieversorger abhängig sein. Betrachtet man die Entwicklung der Preise für Strom und Heizung, so kann dort bares Geld gespart werden. Der Einbau einer solchen Anlage dürfte vor allem für die Bewohner von Einfamilienhäusern finanziell ziemlich belastend sein, sollte sich aber über die eingesparten Energiekosten recht gut und schnell amortisieren.

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1 Kommentar

  1. Tobi

    3. April 2016 at 11:25

    Zum System von Exytron brauch man einen Speicher was wieder sehr Schade ist. Wenn man es ins Erdgasnetz einspeisen könnte wäre der Speicher groß genug und man könnte es vergüten bzw verrechnen bzw. mit kleiner Gebühr für die Speicherung wieder nutzen. In Amerika läuft bei Überschußstrom von Solarzellen der Stromzähler rückwärts, während man hier teure Batterien verkaufen will! Schweinerei vom Staat!

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