SolarWindow aus den USA
SolarWindow aus den USA.

Ein Start-Up Unternehmen namens SolarWindow aus Maryland (USA) hat eine revolutionäre Solarglas-Technologie vorgestellt, die transparente Solarzellen neu definieren soll. Schon des Öfteren haben wir über transparente Solar-Technologien berichtet, SolarWindow verspricht jedoch eine Leistungssteigerung um das 50-fache. Zudem ist SolarWindow nicht nur reine Theorie. Ganz im Gegenteil: Das Start-Up stehe laut Inhabitat kurz vor Markteinführung und die Technologie stelle alles dagewesene, auch in Sachen Umweltschutz, in den Schatten. Mehr zu SolarWindow seht und erfahrt ihr in diesem Beitrag.


SolarWindow – 50-fach höherer Leistung

Wo andere Hersteller gerade erst an den Markt gekommen sind, so hat SolarWindow schon jetztdie nächste Revolution der Solartechnologie-Branche im Gepäck. Eine 50-fach höhere Leistungsfähigkeit sollen die neuen transparenten Solarzellen gegenüber klassischen Solartechnologien liefern. Und das ist nicht das einzige Plus des neuen Start-Ups aus Maryland. Die neuen Solarzellen können problemlos an alle beliebigen transparenten Oberflächen angebracht werden und funktionieren auch im Schatten oder bei künstlichem Licht. Schon in einem Jahr soll sich die Investition dank SolarWindow rentieren. Andere Hersteller sprechen da noch immer von 5 bis 10 Jahren. Dies ist ein meilenweiter Unterschied.

SolarWindow revolutioniert Solartechnologie

Es sind bislang nur wenige wissenschaftliche Details über die Funktionsweise der neuen Solarzellen-Technologie bekannt. Klar ist, dass die Solarzellen größtenteils aus organischem Material hergestellt werden. Die Schichten bestehen aus transparenten Drähten, Karbon, Wasserstoff, Stickstoff und Sauerstoff. Die SolarWindow Technologie punkte laut dem Unternehmen zudem durch eine 12-fach geringere Belastung der Umwelt in der Produktion der Solarzellen als bisherige Standards. In binnen 28 Monaten sollen die ersten revolutionären, transparenten Solarzellen ausgeliefert werden und vor allem in Städten und in Wolkenkratzern aber auch in Eigenheimen oder in Büros und Schulen auf dem Land eingesetzt werden können. Mehr erfahrt ihr auf der Webseite von Solarwindow. Unser Fazit: Klingt wie eine weitere Revolution im Solarbereich und endlich nach einem Unternehmen, welches Solargläser flächendeckend und weltweit zum Einsatz bringen könnte. Sehr vielversprechend.


Video zu den neuen SolarWindows

Quelle: Inhabitat

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2 Kommentare

  1. Sonja

    26. August 2015 at 09:44

    Ist die Leistung nun 50 fach höher wie normale Solarzellen auf dem Dach oder vergleichbare durchsichtige Solarzellen?

    Wenn zweiterns wie ist die Effizienz im Vergleich zu normalen Solarzellen?

    Danke

  2. Christian

    27. August 2015 at 11:28

    Also aus einem anderen Artikel geht hervor, dass sich der Faktor 50 auf die Verhältnisse in einem 50-stöckigen Gebäude bezieht. Also ganze Fassade gegenüber nur roof-top mit klassischen Zellen – kleiner Rechentrick. Der direkte 50-fache Wirkungsgrad wäre physikalisch auch gar nicht möglich.

    Ansonsten wäre ich insbesondere mit dem Wort „Revolution“ vorsichtig. Insobesondere wenn keine Leistungdaten angegeben werden (neben Wirkungsgrad übrigens vor allem auch Lebensdauer!). Das Foto und die Website der Firma implizieren eine Farbstoffsolarzelle. Die Versprechen, die das Unternehmen hier sehr reisserisch macht, werden seit 20 Jahren für diese Technologie gemacht. Wenn es kein Wundermaterial gibt, das dort jetzt gefunden worden ist, dann haben die Zellen vielleicht einen Wirkungsgrad von 5%.
    Insbesondere die Transparenz führt ja dazu, dass Licht nicht genutzt wird. Was für architektonische Zwecke vielleicht schön, aber dann eben auch ineffizient ist. Bei der Zelle im Bild oben würde ich aufgrund der hohen Tranparenz sogar weit weniger als 5% vermuten.

    Es kann natürlich immer sein, das neue Materialen im organischen Materialzoo gefunden werden. Man muss aber bedenken, dass die größten Chemiefirmen der Welt hier schon hunterte Millionen in den letzten Jahrzehnten investiert haben, ohne wirkich fündig zu werden.

    Da da Unternehmen schon börsennotiert ist (*kopfschüttel*), vermute ich hinter der offensiven Werbung eher andere Motive … aber das ist natürlich reine Spekulation.

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