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Techrules: E-Supersportwagen mit beeindruckender Reichweite

Vom 3. bis zum 13. März findet in Genf der Genfer Automobilsalon statt. Das chinesische Unternehmen Techrules wird auf der Messe einen neuen elektronisch getriebenen Supersportwagen vorstellen, der dank eines Turbinen-Ladesystems auf eine beeindruckende Reichweite von 2000 Kilometer kommt.

Bild: Techrules

Bild: Techrules

E-Supersportler aus China

Viele Details über den neuen Sportboliden ließ Techrules bisher allerdings nicht verlauten. Am 01. März möchte das Unternehmen nach eigenen Angaben im Rahmen des Genfer Automobilsalons den Supersportler vorstellen. Highlight des Wagens soll das innovative Turbinen-Lade-Technologie für Elektrofahrzeuge (TREV – Turbine-Recharging Electric Vehicle) sein, das erstmals in dem elektrisch getriebenen Sportwagen zum Einsatz kommt.

Techrules spricht in einer knappen Pressemitteilung von einer “Innovation” und “Revolution”, aber es spricht vieles dafür, dass es sich bei dem neuartigen Antrieb um eine Gasturbine handelt, eine Technologie, die seit den 50er-Jahren bekannt ist. Die Eckdaten sind jedoch beeindruckend. Bei einer Leistung von 768 kW / 1044 PS soll der Sportwagen eine Reichweite von mehr als 2000 Kilometer haben. Damit würde der Wagen eine der großen Schwächen von elektrisch getriebenen Autos eliminieren.

Die Gasturbine im Automobilbau

Sollte es sich tatsächlich um eine Gasturbine handeln, dann wäre die Technologie nicht so neu wie angekündigt. Vor einigen Jahren präsentierte Jaguar den C-X75, einen Plug-in-Hybrid mit zwei Gasturbinen als Stromgeneratoren. Der Wagen wurde in seiner Rolle als Auto von Ernst Stavro Blofeld bekannt, dem Bösewicht aus dem aktuellen Bond-Film Spectre.

Die Gasturbine taucht in der Geschichte des Automobilbaus immer wieder einmal auf. Auch Chrysler hat sie im Turbine Car bereits verwendet, allerdings nicht als Generator, sondern direkt um den Wagen anzutreiben. Die Technologie schaffte es bei Chrysler allerdings trotz jahrzehntelanger Forschung nicht in den Serienbetrieb, was unter anderem daran lag, dass der Stickoxid-Ausstoß der Turbinen zu hoch war. Bis das Problem gelöst war, gab es deutlich bessere Verbrennungsmotoren.

Dennoch darf man auf den Wagen des Unternehmens auf Peking gespannt sein. Auch wenn es sich um Gasturbinen als Generator handelt, ist eine Reichweite von 2000 km bei den Leistungsdaten durchaus als beeindruckend zu bezeichnen.

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