Dass Cannabis eine schmerzstillende Wirkung besitzt, lässt sich kaum noch verleugnen, darum haben die US-Staaten Kalifornien und Colorado die Nutzung der Droge in Medikamentenform längst legalisiert. Im Westen Nordamerikas nimmt deshalb auch dieser neue Trend seinen Anfang: Frauen stillen ihre Regelschmerzen mit Foria Relief, einem Marihuana-Tampon.


Foria Relief, das Wundermittel gegen Regelschmerzen? / Foto: Foria

 

Regelschmerzen klingen nach etwa 15 Minuten ab

Im eigentlichen Sinne handelt es sich bei diesem Produkt eher um ein Zäpfchen als um einen Tampon; es wird in die Scheide eingeführt und verbleibt dort. Wer mag, kann anschließend noch einen normalen Wattetampon nutzen, um das Blut aufzufangen, so ist dann für alles gesorgt. Teilweise berichten Nutzerinnen, dass die Regelschmerzen mit dem Foria Relief bereits nach 8 Minuten aufhören, als normal werden aber etwa 15 bis 30 Minuten angesehen. Das klingt jedenfalls schon viel besser, als stundenlang mit der Wärmflasche auf dem Sofa liegen zu müssen – oder irgendwelche Pharmaprodukte einzuwerfen, die mit allerlei Nebenwirkungen protzen.


Die Tampons lösen keinen Drogenrausch aus

Apropos Nebenwirkungen: Einen Drogenrausch sollen die Cannabis-Tampons angeblich nicht verursachen, obwohl sich das Marihuana durchaus im Blut nachweisen lässt. Ein einziges Zäpfchen enthält immer 60 mg des Rauschmittels THC, neben dem entkrampfenden und entzündungshemmenden CBD. Die Wirkstoffe kommen genau dort an, wo sie benötigt werden – und falls die Frauen doch ein bisschen was anderes spüren, geben sie es nicht zu. Eine Packung kostet umgerechnet etwa 40 Euro, für Frauen und Mädchen mit regelmäßig wiederkehrenden starken Krämpfen sicher eine gute Geldanlage.

Ein kleines Erklärvideo zu Foria Relief, dem Cannabis-Tampon

Foria Relief ist in Deutschland nicht erhältlich

Leider sind die Tampons in Deutschland nicht zu haben, der Verkauf von Cannabisprodukten in Apotheken ist bislang noch illegal. Einige Amerikanerinnen haben das Produkt bei Rückenschmerzen ausprobiert, in der Hoffnung auch hierbei könnte eine Linderung eintreten. Leider war dies eine Fehlannahme, vielleicht sollte die Aufnahme in diesem Fall doch besser durch den Mund und nicht gerade in Tampon-Form erfolgen. Aber selbstverständlich erst, wenn es offiziell erlaubt ist.

Quelle: cosmopolitan.de

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