Ultrahaptics aus England
Ultrahaptics aus England.

Wissenschaftler an der University of Sussex in England forschen derzeit an der Zukunft von SMS und Nachrichtendiensten. Wenn es nach den Forschern geht, werden wir in Zukunft auf Tastaturen verzichten und stattdessen mit ultrahaptischen Schnittstellen interagieren um Emotionen von einer Person zur anderen zu senden. Um die Interaktion mit ultrahaptischen Schnittstellen zu untersuchen experimentierten die Forscher in einer Studie mit mit einem greifbaren Hologramm Gadget und ermittelten durch den Einsatz dieses Geräts, welche Gesten Menschen verwenden und wie sie Dinge anfassen um eine bestimmte Emotion auszudrücken. Mehr zur Studie der University of Sussex und ultrahaptischen Kommunikationsmitteln der Zukunft seht und erfahrt ihr in diesem Beitrag bei uns auf Trends der Zukunft.


Ultrahaptics: Kommunikation per Touch

Nicht nur Gesten spielen bei der ultrahaptischen Kommunikation der Zukunft eine Rolle, sondern auch wie Objekte angefasst werden. Eine neue Studie aus England hat untersucht, wie Menschen mit ihren Händen umgehen um eine bestimmte Emotion auszudrücken. Beispielsweise wird der Kontakt mit dem äußeren Teil einer Hand allgemein als negativ angesehen, unglückliche Emotionen werden dem Gebiet rund um den kleinen Finger zugeschrieben, während das mehrfache Ertasten mit den anderen Fingern mit positiven Emotionen in Verbindung gebracht wird. Obwohl das verwendete Gadget noch ziemlich groß ist und sich auf einem Schreibtisch befindet, gehen die Forscher davon aus, dass haptische Gadgets wie Ultrahaptics es eines Tages an unser Handgelenk schaffen und wir über diese vermehrt kommunizieren werden. Die Apple Watch zum Beispiel macht schon einen Schritt in eine solche Zukunft.

Taptic Engine in der Apple Watch

Mit der Apple Watch die in wenigen Wochen auf den Markt kommt, geht Apple einen Schritt in eine solche Zukunft. Zwar ist die Smartwatch noch kein ultimatives Beispiel für ultrahaptische Geräte, doch mit der sogenannten Taptic Engine kommt die Uhr der Vision der Forscher aus England entgegen. Mittels der Taptic Engine werden Nutzer zum Beispiel auf sanfte Art und Weise über neue Meldungen benachrichtigt. Auch der Puls kann aufgezeichnet werden und an jemanden anderes verschickt werden. Apple hat den Trend zu haptischen Feedback erkannt und in der neuen Smartwatch in Grundzügen umgesetzt. Doch noch steckt die Entwicklung von solchen Kommunikationsmitteln in den Kinderschuhen. Vielleicht werden wir in Zukunft tatsächlich vermehrt haptisch kommunizieren. Dazu müssen sich die tragbaren Geräte aber noch weiter anpassen und entwickeln. Die Apple Watch macht jedenfalls einen weiteren Schritt in diese Richtung.


Die Apple Watch im Video

https://www.youtube.com/watch?v=LHdVkPrdRYg

Quelle: Popular Science

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