Das ist Kalifornien ansässige Unternehmen Divergent Microfactories (DM) hat das weltweit erste Supercar mit einem 3D-Drucker hergestellt. Bei dem Auto kommt ultraleichtes und strapazierfähiges Material zum Einsatz. Zudem setzen die Macher auf einen leistungsstarken 700 PS Motor, der von Autogasantrieb (LPG) angetrieben wird. Das Supercar wiegt lediglich 635 Kilogramm, ist umweltschonend und wird auch unter besten und schonendsten Bedingungen hergestellt. Die Ökobilanz ist besser als bei konventionellen Autos und Autos mit Elektroantrieb. Dank eines modularen Baukastenprinzips, können verschiedene Fahrzeugdesigns hergestellt werden.


Ökoauto mit 700 PS starken Verbrennungsmotor

Das neue Supercar aus dem 3D-Drucker wurde DM Blade getauft und soll die Autoindustrie umkrempeln. Dafür hat der Hersteller gleich mehrere schlagende Argumente parat. Kevin Czinge hat zusammen mit seinem Team das Ziel verfolgt ein futuristisches Supercar zu bauen, das auf einer sehr umweltfreundlichen Art und Weise gefertigt wird.


Czinger verzichtet bewusst auf einen Elektroantrieb bei dem neuen Superflitzer. E-Autos sind von Grund auf Umwelt-schonend, blickt man jedoch hinter die Kulissen bezüglich der Herstellung der Batterien für die grünen Ökomobile, wird schnell klar welch enormer Aufwand unter anderem in China für die Produktion betrieben wird. Allein die Herstellung der Superbatterien schmälert die Ökobilanz der E-Autos enorm. Einigen Studien zufolge wird bei der Herstellung der Batterien bereits so viel Kohlenstoffdioxid in die Luft abgegeben, dass die Werte von den emissionsarmen Autos nicht mehr „eingefahren“ werden können.

3D-Drucker trägt spezielles Aluminiumpulver Schicht für Schicht auf

Im Kern wurde das neue Superauto aus der DM-Schmiede aus ein paar Aluminium-Teilen und Carbon-Streben als Grundgestell gefertigt. Hierauf wurde dann Aluminiumpulver Schicht für Schicht mit einem 3D-Drucker aufgetragen. Das Besondere an diesem Baukastenprinzip ist, dass es auf sämtliche Fahrzeugmodelle, Designs und Formen übertragen werden kann. Der Fokus liegt bei dem Fahrzeug vor allem auf der umweltfreundlichen Herstellung. Der 700 PS starke Motor ist nur schmückendes Beiwerk. Zum Verbrauch hat sich der Hersteller noch nicht geäußert. Ebenso steht noch ein Crashtest der Carbon-Aluminium-Konstruktion aus. Das Supercar beschleunigt übrigens in zwei Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit den Werten kann das Auto auch mit Superboliden wie dem Koenigsegg One:1 und dem Hennessey Venom F5 mithalten.

Czinger möchte mit dem neuen Verfahren auch kleineren Start-ups die Möglichkeit geben Visionen von umweltschonenderen Herstellungsverfahren mobiler Fortbewegungsmittel umzusetzen. Während ein konventionelles Autowerk eine Milliarde US-Dollar im Jahr an Kosten verschlingt, könnten mit der 3D-Druck Methode 10.000 Autos im Jahr für knapp 20 Millionen US-Dollar hergestellt werden.

Grundgerüst aus Steckmodulen passt in einen 120 Liter Rucksack

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Divergent Microfactories

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