Zwei Wissenschaftler aus Indien haben einen Weg gefunden um die als nicht gerade umweltfreundlich geltenden Styroporchips nachhaltiger zu gestalten. Als Verpackungsmaterial eignen sich Styroporchips nach wie vor sehr gut. Nun steht diesen allerdings auch ein nachhaltiger Weg in der Form als Energieträger in effizienteren Batterien bevor.


Styroporchips

Styropor Recycling

Die Wissenschaftler von der Purdue Universität nutzen einen relativ einfachen Recycling-Prozess und erhitzen dabei die Chips um Nanopartikel sowie Kohlenstoff-Microsheets zu gewinnen. Diese Erzeugnisse wiederum können dann als Energieträger in Batterien zum Einsatz kommen. Den Wissenschaftlern zufolge, sind die Materialien sogar in der Lage 15 Prozent mehr Strom zu speichern als herkömmliche Produkte. Die hauchdünnen Kohlenstofffilme können beispielsweise aufgrund der recht großen Oberfläche viele Lithiumionen speichern, was zuletzt den Einsatz als Anode in einer Batterie zur Folge hat.


Der Umwandlungsprozess von Styroporchips in zukunftsträchtige Energieträger ist kein Hexenwerk, so dass dieser auch in größeren Dimensionen angewendet werden kann. Die beiden Wissenschaftler sehen der Zukunft optimistisch entgegen. In vier Jahren schon soll die Hälfte des anfallenden Styropor-Abfalls in elektrische Energieträger umgewandelt werden. Im folgenden Videobeitrag wird die neue Technologie noch einmal vorgestellt.

Quelle: Gizmodo

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