B10
B10 © ZOOEY BRAUN

Beim Haus B10 kreierten Architekten ein zukunftsorientiertes Wohnkonzept, bei dem die Bewohner aufgrund der gläsernen Front einen Einblick in die Privatsphäre riskieren müssen. Dafür spart dieses Haus in Stuttgart eine Menge Energie.


Das Projekt B10 soll ein modernes Wohnkonzept etablieren und mithilfe modernster Technologie dazu beitragen, dass deutlich weniger Energie als in anderen Häusern verbraucht wird. Johannes Schwörer, Inhaber der Fertighausherstellerfirma, die das B10 aufbaute, gab in einem Interview bekannt, dass das Haus doppelt so viel Energie produziert, wie die Bewohner überhaupt benötigen. Das Haus der Zukunft ist somit gänzlich unabhängig von Energie aus Atomkraftwerken und könnte sogar die überschüssige Energie speichern oder anderen Verbrauchern zur Verfügung stellen.


B10 Terrasse
B10 Terrasse © RÜDIGER ABELE

Immobilie und Mobilität miteinander verbinden

Um die Türen vom B10 Haus öffnen zu können, ist ein Smartphone zwingend notwendig. Darr mobile Begleiter ist zudem für viele weitere Dinge zuständig, wie zum Beispiel für das bequeme Öffnen vom Schiebetor vom Grundstück oder auch der Umstrukturierung der Terrasse als Sichtschutz. Selbstverständlich wird auch die Energiebilanz auf den Displays vom Smartphone oder Tablet-Computer eingeblendet. Gleiches gilt für das parkende Elektroauto. Hier zeigt das Smartphone den aktuellen Ladestatus an. Der Bewohner ist also mit seinem Smartphone perfekt mit den eigenen vier Wänden vernetzt, kann Einstellungen vornehmen und die Energienutzung einsehen.

Maßgeschneidertes Wohnen

Das B10 Fertighaus bietet ebenso den Vorteil, dass einzelne Wände individuell angeordnet werden können. Durch eine Hydraulik im Terrassensystem kann ein Sichtschutz integriert werden. Alternativ stellt es auch kein Problem dar, Wände in Räumen einzuschieben. Dafür sorgt ein verbautes Schienensystem.

Das Unternehmen E-Lab Projekt finanziert das Projekt B10 als Bauherr. Dabei dreht es sich um eine Tochterfirma vom Stuttgart Institute of Sustainability. Des Weiteren beteiligen sich die Unternehmen Daimler, Schwörer-Haus, Werner Sobek Design und Alpha-Eos.

(via)

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