Das Aufladen von Elektroautos gilt für viele Verbraucher als ein Kriterium, weshalb ein solches Fahrzeug noch nicht zur alltäglichen Nutzung infrage kommt. So dauert das Volltanken mit Strom nämlich deutlich länger als bei einem Auto mit Otto- oder Dieselmotor. Doch die Hersteller tüfteln bereits an immer neuen Ladetechnologien, die den Komfort für den Fahrer erhöhen sollten. Besonders interessant ist ein neues Konzept des induktiven Ladens von Elektroautos, auf das sich die beiden deutschen Autohersteller Mercedes-Benz und BMW nun verständigten.


Mercedes S500 Plug-in-Hybrid
Mercedes S500 Plug-in-Hybrid / (C) Daimler

Elektroautos werden heutzutage stets mit einem Ladestecker an einer Stromtankstelle oder auch zu Hause in der Garage aufgeladen. Die grundlegende Bedienung ist dabei grob mit dem Tanken von Sprit und Diesel zu vergleichen. Doch in Zukunft könnte es durchaus möglich sein, dass gar kein Ladestecker mehr im Elektrofahrzeug platziert werden muss. Mercedes-Benz und BMW einigten sich nun auf eine einheitliche Technologie des induktiven Ladens von Elektroautos, um diese Technik in Zukunft realisieren zu können.

Das Hantieren mit Kabeln könnte überflüssig werden

Beim induktiven Laden parkt der Nutzer sein Elektroauto an einer bestimmten Stelle in der Garage oder auch auf dem Grundstück und profitiert dann vom Strom aus dem Boden, der ohne die Verbindung zu einer Steckdose fließt. Mercedes-Benz erprobt diese Innovation bereits mit dem aktuellen S 500 Plug-in Hybriden, der ebenso ähnlich wie der neue BMW i8 mit klassischem Kraftstoff angetrieben werden kann. Der Mercedes-Benz S 500 Plug-in Hybrid soll kombiniert nur 2,8 l Super auf 100 km verbrauchen. Hierfür sorgen zudem innovative Technologien bei der Energiegewinnung beim Bremsvorgang.


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