Nokia 6131 „NFCmesso“ via NFC (wiki commons)
Nokia 6131 „NFCmesso“ via NFC (wiki commons)

Während dem Web 2.0 Summit, welches am Montag in San Francisco gestartet ist stellte Google CEO Eric Schmidt ein noch nicht angekündigtes neues Smartphone mit einem Chip für die „Near Field Communication“ vor, welches mit der kommenden Android Generation ausgeliefert werden soll. Obwohl der Name des Herstellers sorgsam überklebt war, ließ sich erkennen, dass es sich dabei wohl um das Nexus S zu handeln scheint, welches von Samsung produziert wird. Somit scheinen die Gerüchte der letzten Tage bestätigt zu werden, in denen es um das Nexus S vom Samsung ging. Zudem war deutlich zu sehen, dass das Betriebssystem auf dem gezeigten Smartphone Handy über einige grafische Anpassungen verfügte. Dieses Betriebssystem könnte schon das neue Gingerbread sein welches avisiert wurde. Weiterhin demonstrierte der Google CEO Eric Schmidt ein neues Feature. Das neue Smartphone solle mit einem Chip für die „Near Field Communication“ ausgestattet sein. Dieser Chip würde es ermöglichen das Smartphone Handy als Mittel für die Zahlung einzusetzen. Zu diesem Zweck kann der Chip drahtlos mit einem Sensor im jeweiligen Geschäft kommunizieren und nach Bestätigung durch den Nutzer den Bezahlvorgang abschließen.


Google Chef denkt das die NFC-Technik bald Kreditkarten ersetzen kann

Google Chef Eric Schmidt scheint davon überzeugt, dass diese moderne Technologie in Zukunft das Bezahlen mit Kredit- oder Bankkarten ablösen könne. Die Bezahlmethode scheint potenziell sicherer zu sein, als die mitgeführten Bank- oder Kreditkarten. Eine Aussage wann die neue Android Generation offiziell präsentiert werde, legte er sich jedoch nicht fest. Alles, was er dazu preisgab war, dass es wohl in den nächsten Wochen soweit sein solle. Übrigens sind die Chips der „Near Field Communication“ nicht mit den RFID-Chips der neuesten Generation zu verwechseln. Die NFC (Near Field Communication) Chips sollen zum Einsatz kommen, wenn der Einsatz der RFID-Chips zu aufwendig wäre. Sie bieten gegenüber RFID-Chips auch eine höhere Sicherheit.


Ein Nexus Two sollte es nicht geben, aber…

Angesprochen auf seine Aussage es werde kein Nexus Two als Nachfolger für das Nexus One geben, ließ Eric Schmidt mit einem kleinen Zwinkern verlauten, das werde es auch nicht geben. Aber von anderen Namen habe er nicht gesprochen. Auf dem Nah-Erkennungschip (Near Field Communication Chip) können persönliche Daten abgelegt werden, die auf einen sogenannten Reader übertragen werden können. Die Verwendungsmöglichkeiten, die für NFC Chips denkbar wären, sind vielfältig.

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1 Kommentar

  1. Tom

    17. November 2010 at 11:42

    Ich glaub nicht das sich die Kreditkartenhersteller die Butter vom Brot nehmen lassen. Anläufe Mastercard, Visa, Amex etc. duch Alternativen hats schon einige gegeben und die sind alle gescheitert. Dazu müssten in allen Händlerkassen ebenfalls entsprechende Chips vorhanden sein und wer die Austauschzyklen von Händlerkassen kennt, der weiss das die technischen Voraussetzungen das ein entsprechend ausgerüstetes Mobiltelefon mit einer Händlerkasse „reden“ kann so schnell nicht in großem Umfang zur Verfügung stehen werden. Aus diesem Grund werden auch nicht alle Mobiltelefon Hersteller NFC Chips in die Mobiltelefone einbauen, denn auch wenn sie wenig kosten sind ein paar Cent bei Millionen produzierter Stück nicht unerheblich. Hier gibst ein klassisches Henne/Ei Problem.

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