MIG 675 Cruiser - Motorboot mit Wasserstoffantrieb
MIG 675 Cruiser - Motorboot mit Wasserstoffantrieb

Die MIG 675 Motoryacht mit Wasserstoff Antrieb produziert den Wasserstoff den sie zum Antrieb des Motors und für die Energieversorgung benötigt direkt an Bord. So kann auf Wasserstofftanks verzichtet werden, die unter Umständen zu einer Gefahr werden können. Mit dem an Bord erzeugtem Wasserstoff wird ein 500 PS starker Motor angetrieben, der die 22 Fuß (6,71 Meter) lange MIG 675 Motoryacht, auf bis zu 70 mp/h (rund 113 km/h) beschleunigt. Der Onboard-Generator ist in der Lage den benötigten Wasserstoff direkt, auch während der Fahrt aus dem Meerwasser zu gewinnen. Durch den Wasserstoff Antrieb ist die MIG 675 Motoryacht als umweltfreundlich zu bezeichnen, da sie im Betrieb keine Emissionen ausstößt. Das Einzige, was die Wasserstoff Yacht ausstößt, ist Wasserdampf, der bei der Wasserstoff Verbrennung erzeugt wird.


MIG 675 Motoryacht – Fahrspass im Video


Wasserstoff Yacht ab nächstem Jahr am Markt

Leider hat das aus Frankreich stammende Unternehmen Quimperié nicht alle Einzelheiten zum Wasserstoff Antrieb verraten. So bleiben Fragen danach offen, ob wirklich nur Meerwasser benötigt wird oder ob weitere Brennstoffe benötigt werden, um den Wasserstoff zu produzieren. So würde der Pluspunkt der Umweltfreundlichkeit zunichte gemacht. Im nächsten Jahr soll die MIG 675 Motoryacht mit Wasserstoff Antrieb auf den Markt kommen. Spätestens dann wissen wir, ob die Wasserstoff Yacht wirklich absolut umweltfreundlich angetrieben ist.


Traum-Austattung zum Traumpreis

Zur Ausstattung der MIG 675 Motoryacht gehören unter anderem eine ausziehbare Dusche, ein WC, eine Lederausstattung sowie ein Teakholz Sonnendeck. Übrigens soll der Wasserstoffe Generator auch die Energie für die an Bord befindlichen elektrischen Geräte liefern. Zu den Geräten gehören beispielsweise eine elektrische Ankerwinde, eine LED-Positionsbeleuchtung, ein GPS System, eine Rückfahrkamera, ein Tiefenmesser und ein Alpine Audiosystem. Natürlich darf auch eine Minibar an Bord nicht fehlen. Übrigens sollen die Funktionen der Geräte über einen 10 Zoll Touchscreen Controller bedient werden können. Wer sich jetzt freut und sich so eine Yacht bestellen möchte, der sollte bis zum nächsten Jahr rund 250.000 Euro zusammensparen, denn so teuer soll die MIG 675 Motoryacht mit Wasserstoff Antrieb werden.

Quelle & Bild: dvice

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9 Kommentare

  1. Hansemichy

    15. Dezember 2011 at 08:57

    Karftstoff?

  2. Eduardo

    15. Dezember 2011 at 11:16

    Stimmt, das Teakholz-Sonnendeck ist ganz besonders umweltfreundlich 😀

  3. Birgit

    15. Dezember 2011 at 11:59

    Sorry, diese blöden Buchstabendreher. Danke für den Hinweis

  4. Heinz

    15. Dezember 2011 at 15:03

    „Der Onboard-Generator ist in der Lage den benötigten Wasserstoff direkt, auch während der Fahrt aus dem Meerwasser zu gewinnen.“
    Man braucht Energie, um das Wasser zu spalten. Laut der Batterieindustrie sinkt alleine damit schon der Wirkungsgrad von Wasserstoff auf 25%. Was kein Problem ist, wenn man Energie im Überfluss hat, aber das sehe ich noch nirgendwo und vor allem nicht auf einer Yacht. Das Tolle an Wasserstoff ist die hohe Energiedichte von der man nicht profitiert, wenn man es direkt vor Ort erzeugt.

    Egal wie der Vortrieb erzeugt wird, (+ wahrscheinlich ist es ein Generator, der auf Fossilenbrennstoffen läuft, womit der Wirkungsgrad noch mal schrumpfen würde) kann der Wirkungsgrad nicht über 25% liegen. Womit jeder normale Motor umweltfreundlicher wäre, solange die Energie nicht aus Batterien kommen kann, die aus Solaranlagen gespeist wurden. In dem Fall würde ich mich fragen, warum man dann noch den Umweg über Wasserstoff geht.

    Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber so wie es hier dargestellt ist, ohne Tank, ist das nicht plausibel umweltfreundlich.

  5. schuhmann, karl-josef

    15. Dezember 2011 at 21:17

    Welche Energie wird bereitsgesetllt, um den Genarator zu betetreiben?
    Es ist doch wohl nicht so, dass der Motor (500 PS) das sind ja nach dem Einheitengesetz aus den 1960er Jahren (Nur Schlafmützen nutzen noch PS) ca 370 kW – den Generator betreibt und dann das Wasser ananlysiert, das dann den Motor antreiben kann Das wäre ja ein Perpetuum-Mobile.
    Also so wie hier beschrieben läuft das Ganze wohl nicht, zumindest wurde einiges verschwiegen.

  6. Heinz

    15. Dezember 2011 at 22:26

    Der Wirkungsgrad für die Fortbewegung sinkt bei dem Umwandeln von Wasser in Wasserstoff um etwa 50%, ohne dass man mit dem Wasserstoff noch irgendetwas gemacht hat…
    http://www.itas.fzk.de/tatup/061/boss06a.htm

    Ich bin nicht für Verbrenner, aber sofern der Wasserstoff nicht ohne eine weitere Transformation Vortrieb erzeugt und die Energie nicht aus Batterien mit Solarstrom kommt, ist das nicht umweltfreundlicher als ein Diesel.

    Ich würde mich freuen, wenn ich zu skeptisch bin.

  7. Santa Claus

    16. Dezember 2011 at 04:28

    Waere es moeglich Luxus-Kreuzschiffe, Oel-Tanker oder Container-Schiffe mit solch einer Technologie auszustatten? Fuer die Weltmeere ware das doch durchaus sinnvoll….

  8. Tobias

    20. Dezember 2011 at 15:52

    Wie schon gesagt wurde, so wie oben beschrieben müsste das ding ein perpetuum mobile sein, um vorran zu kommen.

    Nur wenn die energie, um aus wasser wasserstoff zu machen (elektrolyse) regenerativ gewonnen wird, (solar, wind, wasserkraft, etc.) macht das ganze sinn.
    Außerdem benutzt man wasserstoff ja eher als speichermedium, so wie z.b. eine batterie. Wenn ich die energie direkt aus solar oder wind zur verfügung habe, wieso sollte ich sie dann erst noch umwandeln?

    Und dazu kommt noch, dass eine 370 kw brennstoffzelle enorm groß ist, die wäre ungefähr so groß wie das ganze schiff. 😉

    Zu dem thema, „wieso nicht auf tankern, container schiffen und so?“ .. die idee ist nich schlecht, wenn man denn genug solarpanels und windkraftanlagen auf so ein schiff bauen würde. Die müssten dann so viel strom produzieren, um das schiff tagsüber fahren zu lassen und die wasserstoffspeicher aufzufüllen, nachts würde man dann mit wasserstoff fahren.

    Viele grüße!

  9. Dominic

    24. April 2012 at 21:44

    Schwachsinnige Meldung, genauso schwachsinnig wie das Boot selber. Man kann nicht einmal sagen dass das Beschriebene nicht funktioniert, weil eigentlich nichts beschrieben wird. Wie schon festgestellt wurde, fehlt die Angabe einer Energiequelle. Wie man es auch dreht, die Energiequelle ist in jedem Fall direkt für den Vortrieb zu nutzen. Ob man nebenbei auch noch versucht, aus Meerwasser Wasserstoff zu gewinnen um seine Zahnbürste zu heizen, ist wohl irrelevant, zumal auch das nicht funktionieren kann, da die Elektrode vermutlich versalzen würde und das innerhalb kürzester Zeit Ich gehe davon aus, dass zwei Girls im Tanga dann mit Spachteln ständig das Salz abkratzen – das wäre eine Fortsetzung der Idee mit ähnlicher Seriosität. Oder gleich ein Fluxkompensator, in den man Fischgräten wirft.

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