Jason Alexander arbeitet zusammen mit Kollegen der Lancaster University an der Display-Technologie von morgen. Dem Forscher zufolge haben LCD und LED Displays und Touchscreens die Technikwelt verändert und Bildschirme revolutioniert. In naher Zukunft sollen dreidimensionale Oberflächen, die flachen Displays von heute ablösen.

3D Display

3D Displays zum greifen

Erste Prototypen der dreidimensionalen Display-Oberflächen befinden sich bereits in der Testphase. Im Rahmen eines Austauschs mit „The Conversation“ beschrieb Jason Alexander jüngst die Funktionsweise und das Zukunftspotential der neuen Display-Generation. Der Forscher ist sich sicher, dass die 3D-Displays die Beziehung zwischen Mensch und Technik in Zukunft verändern und auf ein neues Level heben.

Das Besondere an den neuen Displays ist, dass diese über herausragende physische Bildpunkte verfügen. So können auch Menschen mit Sehbehinderungen Displays spüren und diese gezielt bedienen und somit mit Smartphones, Tablets oder Computern mit Touchoberfläche effizienter arbeiten. Ebenfalls spannend ist hier auch der Unterhaltungssektor, da mit den greifbaren Displays viel mehr Interaktionen ermöglicht werden können. In einem Video wird ansatzweise verdeutlicht, in welche Richtung es einmal gehen wird. Gezeigt wird ein aus dem Labor von Alexander stammendes Säulendiagramm, welches vom Nutzer visuell bearbeitet werden kann. Zudem können die Daten gefiltert und ganze Spalten organisiert werden.

3D Display

In Zukunft können beispielsweise Apps auch die physischen Geräteeigenschaften verändern und nicht nur visuelle Veränderungen herbeiführen. Zudem kann ein Smartphone die Form und Funktion ändern. Alexander beschreibt dabei ein Handy, welches sich auch in eine Fernbedienung und weiter in einen Spielecontroller verwandeln kann. Hierbei richtet sich das Gerät einfach neu aus. Das Display erweitert sich beliebig und bietet stets eine optimale Oberfläche für die verschiedenen Anwendungsgebiete.

3D Display der Zukunft im Video

Im Dezember 2014 sorgten Forscher von der University von Bristol mit einer neuen Technologie für Aufsehen, die ermöglicht 3D Hologramme fühlen zu können.

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