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Kajak mit Solarmodulen hilft bei müden Armen

Der Kajakhersteller Keppler ist ein deutsches Traditionsunternehmen. Die Produkte der Firma basieren dabei auf einer Erfindung aus dem Jahr 1905. Damals erfand der Architekturstudent Alfred Heurich ein faltbares Holzkajak. Bei aller Tradition sind die Ingenieure und Entwickler der Firma aber immer auch darauf bedacht, neue Technologien zu nutzen. Das neueste Produkt dieser Symbiose aus klassischer Bauweise und modernen Elementen wurde nun auf der Bootmesse in Düsseldorf präsentiert. Ein Kajak, das auf Wunsch unterwegs auch mit einem Motor angetrieben werden kann. Um Treibstoff müssen die Insassen sich dabei allerdings keine Sorgen machen: Die benötigte Energie wird von der Sonne geliefert.

Solar Kajak

Keppler Solar Kajak

Acht Sonnenstunden reichen für 50 Kilometer

Die einzelnen Solarpanels sind dabei so konstruiert, dass sie sich in das Faltkonzept des Kajaks einfügen und sind dementsprechend einfach zu transportieren und zu installieren. Während einer Fahrt durch die Sonne wird dann Energie gewonnen, mit der anschließend der kleine Motor des Kajaks betrieben werden kann. Ein Tag mit acht Stunden Sonnenlicht reicht dabei aus, um rund 50 Kilometer zurückzulegen – und dabei kein einziges Mal selbst zum Paddel greifen zu müssen. Ein eigener Ausgang sorgt zudem dafür, dass auch andere elektrische Geräte – beispielsweise Smartphones – unterwegs geladen werden können.

Solar Kajak

Preise im vierstelligen Bereich

Die Spitzengeschwindigkeit des Kajaks liegt bei rund acht Kilometern pro Stunde. Allerdings kann dieses Tempo nur rund zwei Stunden gehalten werden. Dann muss entweder die Geschwindigkeit reduziert werden oder doch wieder das klassische Paddel genutzt werden. Ganz billig ist die das Solar-Kajak allerdings nicht. Die Preise liegen dabei – je nach Power des Motors und Anzahl der Module – zwischen 2.890 und 4.890 Euro. Damit ist das Solar-Kajak natürlich deutlich teurer als rein von der Muskelkraft betriebene Kajaks, kann sich aber mit anderen motorisierten Modellen durchaus messen.

Quelle: Gizmag

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